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    Zukunftswerkstatt Feminismus




Reflexionsraum für Expertinnen und Experten

Aus einer „kleinen“ Zukunftswerkstatt wurde eine große. Bereits seit Sommer 2003 arbeitete eine Arbeitsgruppe Zukunftswerkstatt daran, eine Zukunftswerkstatt Feminismus zu entwickeln. Ihr Ziel: die Repolitisierung feministischer Perspektiven und Ansätze. In einer Runde von 40 Frauen und Männern aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen, Wissenschaft, Kultur, Politik und Medien sollten zukunftsweisende Fragen behandelt werden: Welche gesellschaftlichen Veränderungen stehen an? Wie stellen wir uns Veränderungsprozesse vor? Welche Strategien, welche Interventionen ergeben sich daraus? Was sind zukunftsrelevante Themen?

Dabei wurden vier Schlüsselperspektiven aufgegriffen:
  • Gesellschaftsentwürfe“: Welche Strategien, und Interventionen führen in Richtung einer geschlechtergerechten Gesellschaft? Welche Utopien verbinden wir damit?
  • „Unvereinbare Vereinbarkeiten“: Wie können geschlechtsbezogene Arbeitsteilungen durchbrochen und neue Geschlechterverträge entwickelt werden?
  • „Männerpolitiken“: Welche Strategien führen zur Irritation hegemonialer Muster und zum Abbau von Geschlechterhierarchien?
  • „Akteurinnen und Akteure feministischer Projekte und Politik“: Welche Interventionspotentiale bieten feministische Traditionen und in welche (neuen) Netzwerke können sie eingebracht werden?

In der Bearbeitung wurde Phantasie ganz groß geschrieben: Der Arbeitsprozess sollte kreative Potentiale wecken und multiplizieren. Die Werkstatt war als ein Reflexionsraum für Expertinnen und Experten angelegt. In ihr sollten Interventionspotentiale feministischer Geschlechterpolitik gestärkt und weiter entwickelt werden. Insofern war sie auch Impulsgeberin für Zukunftsaufgaben des Feministische Institut der Heinrich Böll Stiftung.

Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt wurden von Mechthild Bereswill und Claudia Neusüß in dem Papier "Die Zukunft feministischer Politiken 2005" zusammengefasst.
>> PDF als Download

Die – ehrenamtlichen – Mitglieder der „kleinen Zukunftswerkstatt

  • PD Dr. Mechthild Bereswill
  • Juliane von Friesen
  • Dr. Claudia Neusüß [Homepage]
  • Prof.Dr. Hildegard Maria Nickel
  • Swantje Helbing (Büro Bundesministerin Renate Künast)
  • Viola Roggenkamp  (zeitweise)

Aus der Heinrich Böll Stiftung

  • Ulrike Allroggen
  • Gitti Hentschel
  • Barbara Unmüßig

 

 

 


Aktualisiert: 05.05.2006, mfr