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Femme Globale - Gender Mainstreaming

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Thema 1

Gender Mainstreaming 

Workshop 1.3

"Gender Mainstreaming – von der Implementierung zur Nachhaltigkeit"

Samstag, 10.09.2005, 11.30-13.15 h
Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie, Heinrich-Böll-Stiftung Berlin


   | ReferentInnen

Seit der Propagierung durch die EU wird Gender Mainstreaming auch in Deutschland in verschiedensten Organisationen - von der öffentlichen Verwaltung über öffentlich geförderte Einrichtungen bis hin zu Verbänden, NGO’s und Betrieben - mit unterschiedlichem Erfolg eingeführt und umgesetzt. Am Anfang dieser Entwicklung standen vor allem Fragen zu geschlechterpolitischen Grundlagen, zur Sensibilisierung der Akteurinnen und Akteure oder zur Gestaltung von Organisationsveränderungsprozessen und die Entwicklung von Instrumenten im Vordergrund. Erste Erfahrungen mit dem Aufbau von Gender-Kompetenz auf der personellen, fachlichen oder Organisationsebene wurden gesammelt und ausgewertet, neue Strategien entwickelt und in der „Gender-Arbeit“ umgesetzt.

Stellenweise macht sich nun seit einiger Zeit Ernüchterung breit, da die gewünschten Veränderungen hin zu mehr Geschlechterdemokratie und Geschlechtergerechtigkeit nicht in der Geschwindigkeit und dem Umfang stattfinden wie anfangs gedacht. Auch Rückschritte bei zunächst erfolgversprechend aussehenden Prozessen sind zu beobachten.

Vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen in verschiedenen Organisationen wollen wir in dem Workshop der Frage nachgehen, welche Faktoren insbesondere einen entscheidenden Einfluß auf die Nachhaltigkeit der Integration von Gender in die Organisation und den Aufbau von Gender-Kompetenz haben. Diskutiert werden sollen Thesen zur Nachhaltigkeit und Transfersicherung, die sich auf die Ebenen der gender-orientierten Organisations- und Personalentwicklung sowie Gender-Orientierung in der fachlichen Arbeit beziehen.
Ein besonderes Augenmerk wird auf der Frage liegen, ob die Tatsache, dass überwiegend Frauen als Akteurinnen Geschlechterfragen adressieren, und ihre dominante Rolle im Verhältnis zu der der männlichen Akteure in Gender Mainstreaming-Prozessen ein nicht unerheblicher Blockadefaktor sein kann.

   | Kontakt

Henning von Bargen, Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie, Heinrich Böll Stiftung Berlin, Deutschland 
E-Mail gender@boell.de, Homepage http://www.boell.de/


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Aktualisiert: 11.08.2005, hbr