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Thema 1
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Gender Mainstreaming
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Plenum 1.2 |
Podiumsdiskussion: "Geschlechtergerechtigkeit als globale Utopie?" Eine Strategiediskussion zu Gender Mainstreaming (Teil 2) |
Donnerstag, 08.09.2005, 19.30-21.30 h (Teil 1: 17.30-18.30 h) Heinrich-Böll-Stiftung Berlin
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| ReferentInnen
- Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll Stiftung
- Lise Bergh, Staatssekretärin, Schweden
- Magdalena Sroda, Gleichstellungsbeauftragte der Regierung, Polen
- Brigitte Triems, Deutscher Frauenrat, Deutschland
- Josefa "Gigi" Francisco, DAWN, Philippinen
- Muthoni Wanyeki, FemNet, Kenia
- Gina Vargas, Feminist Articulation Marcosur, Peru
Moderation: Claudia von Braunmühl, Deutschland
Im Nachgang der UN-Weltfrauenkonferenz von Peking wurden von den weltweiten Frauenbewegungen mit Gender Mainstreaming sehr große Hoffnungen im Bezug auf das Erreichen von Geschlechtergerechtigkeit verbunden. Die Idee von Gender Mainstreaming war geradezu radikal: Gender Mainstreaming wollte als Strategie, Methode und programmatisches Ziel den Weg finden in Ministerien, öffentliche Institutionen sowie deren Programme und Projekte. Nichts sollte vor Gender Mainstreaming sicher sein, denn eine geschlechterneutrale Politik, von Personalentscheidungen bis zur Budgetplanung gab es nicht mehr.
Einerseits waren und sind mit Gender Mainstreaming große Erwartungen verbunden und zahlreiche Erfolge zu verzeichnen, andererseits gibt es noch immer große Hindernisse und Widerstände auf dem Weg zu einer wirklichen Gleichberechtigung der Geschlechter und einer grundlegenden Transformation des Geschlechterverhältnisses. Zudem bleibt der Begriff und was sich dahinter verbirgt sperrig, und nur einem vergleichsweise kleinen Kreis von AkteurInnen ist der Umgang mit ihm vertraut.
Fragen, die auf diesem Podium im Anschluss an die Präsentation und Kommentierung von Thesen zu Gender Mainstreaming ( P 1.1) diskutiert werden sollen:
- Was kann und soll Gender Mainstreaming leisten?
- Welche Erfahrungen wurden rund um den Globus mit Gender Mainstreaming gesammelt?
- Welche Parallelen, aber auch Unterschiede gibt es in Nord und Süd, auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene?
- In welchen Politikfeldern und Institutionen hat Gender Mainstreaming sich bewährt? Welche Bereiche stellen die aktuellen Herausforderungen dar?
- Wie kann und soll Gender Mainstreaming Frauen und Männer als AkteurInnen einer geschlechtergerechten Politik einbeziehen?
- Wo läßt sich Unterstützung für Gender Mainstreaming finden? Wo können wir Widerstände identifizieren? Mit welchen Strategien können „best practices“ genutzt und Widerstände bezwungen werden?
| Papers
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Barbara Unmüßig |
Eröffnungsrede zum Kongress 'Femme Globale – Geschlechterperspektiven im 21. Jahrhundert' |
Download |
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Barbara Unmüßig |
Thesenpapier: "Nachdenken über Gender Mainstreaming – Bilanz eines radikalen gesellschaftspolitischen Konzepts zehn Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking" |
Download  |
| Gigi Francisco |
Comments on the HBF’s paper on “Reflections on Gender Mainstreaming” |
Download  |
| Gigi Francisco |
"Why we CANNOT engender the WTO" - Powerpoint Präsentation PPT |
Download PPT |
| Kontakt
Ingrid Spiller, Heinrich-Böll Stiftung Berlin, E-Mail spiller@boell.de, Homepage http://www.boell.de/
Aktualisiert: 06.12.2005
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