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Thema 6 |
Globalisierung, Migration und die Zukunft der Arbeit |
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Workshop 6.9 |
Theaterworkshop: Globalisierung und Gender |
Samstag, 10.09.2005, *|* Teil 1: 11.30- 13.15 h *|* Teil 2: 15.00-16.45 h Theatergruppe Piquetes, Deutschland

| Referentinnen
Hannah Seibert, Piquetes, Deutschland
Anne Dirnstorfer, Piquetes, Deutschland
Das "Theater der Unterdrückten" entstand in den 70er Jahren vor dem Hintergrund der Machtübernahme des Militärs in Brasilien und verstand sich zunächst als Antwort auf die Repression in den Diktaturen Lateinamerikas aber auch als anti-autoritäres und damit nicht-propagandistisches Theater. Die von Augusto Boal entwickelten und bis heute noch weiter erneuerten Theatermethoden werden in 90 Ländern der Welt angewandt und sind insbesondere in der politischen Bildungsarbeit, im Bereich der Konfliktbearbeitung und als Medium für soziale Bewegungen interessant.
In dem Workshop sollen auf spielerische Art und Weise Zugänge zu dem Themenkomplex Globalisierung und Geschlecht gefunden werden. Hierbei werden in Anwendung der Methoden des Theaters der Unterdrückten Statuten und kleine Szenen entwickelt, die im Anschluss reflektiert werden. Ziel ist eine Auseinandersetzung mit und über Bilder, die wir zu Auswirkungen von Globalisierung auf das Geschlechterverhältnis in uns haben. Darüber hinaus wollen wir diskutieren, wie feministische Politik und Alltagspraxis zu Zeiten neoliberaler Umstrukturierung aussehen könnte. Die genaue inhaltliche Schwerpunktsetzung erfolgt weitgehend im theatralischen Arbeitsprozess und richtet sich nach dem Interesse der TeilnehmerInnen.
Die Workshopleiterinnen Hannah Seibert und Anne Dirnstorfer sind in der Forum- und Straßentheatergruppe Piquete (Berlin) aktiv, die seit 2000 zu politischen und entwicklungspolitischen Themen arbeitet.
Innerhalb der Workshopzeit wird eine kurze Mittagspause stattfinden.
| Kontakt
Aktualisiert: 12.08.2005, hbr
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