Startseite   Feministisches Institut   Themen
Themen und Projekte
  Service   Netzwerke   Forum      
                           
 
Themen und Projekte » Politik International » Femme Globale » Programm » Kulturprogramm
   
top
Internationaler Kongress vom 08. - 10. September 2005 in der Humboldt-Universität zu Berlin
10117 Berlin, Unter den Linden 6

 

 

 Filme

 Lesungen

 Party

 Theater

 Ausstellungen



Orquesta BurundangaParty mit
Orquesta Burundanga
und den DJs shou & shoute

Frische und Lebendigkeit verspricht bei der Party am Samstagabend, 10.09.05 der Auftritt der Berliner Frauen-Salsa-Band Orquesta Burundanga.

Seit 1992 machen sie Berlins Salsa-Clubs unsicher. Ein breites Spektrum moderner und traditioneller Arrangements mit einer Vielfalt von lateinamerikanischen Rhythmen von Acaballo über Comparsa bis Songo, das sind die Zutaten für ein Rauschmittel, das süchtig macht: die mitreißende Bühnenshow von Burundanga. Die Sängerin Sonja Solarte hat die Salsa mitten im Herzen. Ihr Heimatort Kali ist die Wiege der kolumbianischen Salsa-Musik. Die zweite Sängerin, Cristina Otey aus Chile, führt den Chor der Instrumentalistinnen. Passend zur Musik gibt es auch reichlich Rhythmusinstrumente. Gespielt wird auf Timbales, Kongas, Bongos und anderen. Dazu gibt es Baß, Keyboard, Trompete und Posaune. Die 9 Musikerinnen, ergänzt durch einen männlichen Musiker, studierten an diversen Musikhochschulen. Besonders stolz ist Burundanga auf die enge Zusammenarbeit mit bekannten Salsa-Interpreten: der legendäre José Luis 'Changuito' Quintana hat mit ihnen geprobt; Tebelio 'Toni' Fonte, früherer Bassist der bekannten kubanischen Salsa-Band "Cumbre de Pinar del Rio" schreibt Kompositionen speziell für Orquesta Burundanga.
Ob im Tränenpalast, im Haus der Kulturen der Welt, bei Straßenfesten oder jetzt beim Internationalen Kongress "Femme Globale": Burundanga bewegt die Zuhörer immer wieder auf die Tanzfläche.

Zeit und Ort: Samstagabend den 10.09.05 ab 20.30 h im Zelt im Innenhof des Hauptgebäudes der Humboldt Universität zu Berlin.

Übrigens: Die Party ist öffentlich - Ihre Familie, Freundinnen, Freunde, KollegInnen sind dazu herzlich eingeladen! Eintrittskarten für zusätzliche Personen können für 5,- Euro an den Kongresstagen erworben werden.

 

Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit
lädt ein zu einem Empfang aus Anlass ihres 90. Geburtstages

Auf dem Programm stehen Redebeiträge der Internationalen Präsidentin Regina Birchem, der Internationalen Generalsekretärin Susi Snyder
und der Vorsitzenden der deutschen Sektion der Frauenliga Irmgard Heilberger.
Für Unterhaltung sorgt der Frauen-Acappella Chor FATAL VOKAL.

Zeit und Ort: Freitagabend den 09.09.05  20.30 h im Café  Krähenfuß der Humboldt Universität zu Berlin.  
 

<< zurück



  Filme  
 
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  
     
  Filme  

Filme & Videos

Exercise the Power – Peacetrain to Beyjing (deutsch/ englisch) 30', Deutschland 1995
Dokumentarfilm von Karin Albers

In 1996 the Women's International Ligue for Peace and Freedom ( WILPF) organized a long train-journey from Helsinki to Beijing, passing the main cities of the east-european countries, to reach the Women's World Conference. Over 230 women from all over the world took part in this adventure. Among them were Mrs. Dr. Krishna Ahooja-Patel and Mrs. Mercedes Paniker, two international ladies with intensiv and extraordinary life-experience in high positions in politic and in economy. They have an ecxiting and wise dialogue about the situation of women worldwide and about the philosophy of power.

Zeit und Ort: Donnerstag 08.09.05 15.30h + 16.00h im Foyer des Audimax

Password: Women (Englisch mit span. Untertiteln), 47‘30‘‘ Netherlands
Dokumentarfilm von Rinske Bosch,
comissioned by the Internationaal Informatiecentrum en
Archief voor de Vrouwenbeweging, Netherlands (International Information Centre and Archives of the Women´s Movement (IIAV))

Is the Internet a useful instrument for Roma women in Eastern Europe to challenge tabo-o's about sexuality? Can information on a cd-rom improve the economic position of semi-literate or illiterate women? Does the Internet enhance or limit opportunities for women worldwide? These are some of the questions at the heart of the film Password: Women.
Password: Women is a film about how communication and information tools like the Inter-net, (Internet-)radio and cd-roms can be put to work to advance the position of women. It is a film about the possibilities as well as the limitations of these new information tools. A 'virtual discussion' between three women is the connective thread running through the film. Their ideas are illustrated with personal stories of extraordinary women from around the world: Uganda (East Africa), Costa Rica (Central America), and Macedonia (Central Europe). They all use the Internet, cd-rom, radio and e-mail to advance the position of women.

Zeit und Ort: Freitag 09.09.05 14.45h im Kinosaal

Filmprojekt: NEIN-Essenz, 12', Deutschland 2005
Kunstfilm-Projekt von Ulrike Markert
in Anwesenheit der Regisseurin
Informationen und Kontakt: http://www.markert-art.net


Der Film zeigt Porträtaufnahmen von verschiedensten Frauen, die in Gedanken an ein persönliches Anliegen, egal aus welchem Themenbereich, ein NEIN für die Aufnahme formulieren. Ein Geheimnis bleibt es, was die Einzelne wählt, wozu sie NEIN sagt.
Es sind Frauen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Alters mit ihrer eigenen  Ausdrucksweise. Die NEIN´s kommen  zaghaft, entschlossen, gequält, drastisch, liebevoll oder genüsslich zelebriert daher. Für die Mitwirkenden ergab sich beim Filmen und den Gesprächen ums Thema ein synergetischer Effekt. Die Filmsituation wird zu einem markanten Punkt, der in späteren Alltagssituationen wieder aufleuchten kann.
An wichtigen Punkten NEIN zu sagen, bedeutet, mehr Klarheit zu haben. Das Video bietet Anlass, sich mit den eigenen Grenzen zu beschäftigen und der Art, diese zu ziehen. Mein Wunsch ist es, das NEIN als stärkende Essenz in seiner Knappheit und Reduziertheit zur Wirkung zu bringen. Bei meiner Suche nach dem NEIN von Frauen fühlte ich mich teilweise wie eine Jägerin nach dieser Essenz, die ich zunehmend als Schatz empfand.

Zeit und Ort: Freitag 09.09.05 16.30h im Foyer

Texas – Kabul - Frauen gegen Krieg, 93', Deutschland 2004
Dokumentarfilm von Helga Reidemeister
Kontakt und Information:
www.texaskabul.de 

Dieser Film ist ein politisches Roadmovie. Es ist eine Reise um den ganzen Globus, auf der Suche nach dem Sinn in den Zeiten des Krieges und gleichzeitig eine Reise in die eigene Vergangenheit. Das zerstörte Kabul weckt Erinnerungen an die verwüsteten deutschen Städte nach dem zweiten Weltkrieg. Es ist ein Film, der in einem inneren und äußeren Ausnahmezustand entstanden ist.
Die Regisseurin, beunruhigt durch die Ankündigung der Kriege, die nach der Tragödie vom 11. September in New York folgte, begibt sich auf die Reise. Sie sucht Verbündete, die in der ausgebrochenen Panik besonnen handeln. Sie findet vier Frauen in vier ver-schiedenen Ländern der Welt.
Die erste Station ist New Delhi, Indien. Dort trifft die Regisseurin die 43j.hrige Arundhati Roy, die nach dem Welterfolg ihres Romanes „Der Gott der kleinen Dinge“ aufgehört hat, Literatur zu schreiben, um sich gegen Krieg und Globalisierung zu engagieren.
In Serbien besucht die Regisseurin eine alte Freundin, die 50j.hrige Stascha Zajovic, die Frau, die in Belgrad während der Milosevic-Diktatur die Gruppe „Frauen in Schwarz“ gründete. Diese Gruppe war lange Zeit die einzige Stimme der Vernunft unter den wahnsinnig gewordenen Nationalisten.
Die nächste Station ist Kabul. Über den Horror der vergangenen Jahre berichtet die 45j.hrige Jamila Mujahed, Herausgeberin von „Malalai“, der einzigen Frauenzeitschrift in Afghanistan.
Die Amerikanerin Sissy Farenthold, ist die Gesprächspartnerin der Regisseurin in Hous-ton, Texas, der letzten Station der Reise. Sissy Farenthold ist eine 76jährige ehemalige Jura-Professorin und Politikerin, die ihre parteipolitische Karriere nach dem Vietnamkrieg beendete und sich seitdem für Menschenrechte engagiert.
Dieser Film, der aus Unruhe entstanden ist, provoziert Unruhe und fordert zum Handeln auf.

Zeit und Ort: Freitag 09.09.05 20.00h im Kinosaal

Adelante Muchachas! (OF m. dt. Untertiteln), 60', Deutschland/Honduras 2004
Dokumentarfilm von Erika Harzer
Kontakt und Information:
http://www.adelante-muchachas.de/

Der Film erzählt die Geschichte von vier hondurenischen Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein können. Adelante Muchachas! begleitet die vier Mädchen in ihre unterschiedlichen Lebensbereiche. Sie nehmen uns mit zu sich nach Hause und erzählen uns Geschichten, die sie bewegen. Sie zeigen uns ihre Schulen oder die Universität und die wenigen Plätze, wo sie mit ihren Freundinnen ihre Freizeit sicher verbringen können. Dabei spielt für alle der Fußball eine zentrale Rolle.
Frauen- und Mädchenfußball in Verbandsligen in Honduras ist völliges Neuland, das spü-ren die Trainerinnen und Trainer und die Vereine jeden Tag aufs Neue. Die Hindernisse sind hoch, Unterstützung ist kaum vorhanden. Kabinen und Toiletten gibt es bei den meis-ten Plätzen nicht. Und dann immer diese Anmache. Von irgendwo kommt immer ein dummer Spruch der zahlreichen Machos.

Zeit und Ort: Samstag 10.09.05 11.30h im Kinosaal

Gender Montage – Paradigms in Post-Soviet Space

(Dokumentarfilmreihe)

This series of documentary films “Gender Montage: Paradigms in Post-Soviet Space” is the result of a unique three-year project, “Mass Media Gender Policy”, created by an international community of Soros foundations women’s programs in 12 countries and coordinated by Network Women’s Program of the Open Society Institute and the Institute for Social and Gender Policy (Russia), with participation of Soros Foundation-Kazakhstan (in 2001).
The project was conceived in recognition of the fact that there are few sources in the mass media that look critically at the impact of socioeconomic and political forcers which shape patterns of gender in the post soviet era. We are pleased to have supported this series which brings many important and often invisible issues to public attention.
The challenge was to create films that not only have the ability to educate broad audiences on the issues and experiences of women in the post-transition period, but that are also engaging, reflective and artistic. The publication, which is an integral part of the project, provides analytical background information on media and gender in each country. In order to fulfill this vision, we realized that we would need to bring together experts from several professional sectors. Each country established a team consisting of film directors and producers, journalists, gender studies experts, human rights activists and media specialists to create the films and analytical materials.

Zeit und Ort: Samstag 10.09.05 13.30h im Kinosaal

 

 

 

<< zurück



Lesungen

Ute Scheub, "Friedenstreiberinnen"
Psychosozial-Verlag, 2004

Ute Scheub, FriedenstreiberinnenIn dem Buch Friedenstreiberinnen werden die Lebensgeschichten von Frauen in Krisenregionen geschildert, die sich in beispielhafter Weise um den Frieden verdient gemacht haben. Den elf porträtierten Frauen ist gemeinsam, dass sie viel Mut aufgebracht haben, um bestehende Verhältnisse zu verändern, auf Konventionen keine Rücksicht nahmen, sich Widerständen entgegensetzten, Gefängnisaufenthalte nicht fürchteten und sich von Misserfolgen nicht bremsen ließen.

Ute Scheub lässt die Frauen selbst über ihren jeweiligen Krisenherd  - Afghanistan (Nooria Haqnegar), Bosnien (Bosiljka Schedlich), Großbritannien (Helen John), Indien (Indien Ahooja-Patel), Irak (Susan Ahmed), Israel & Palästina (Sumaya Farhat-Naser und Gila Svirsky), Kolumbien (Christiane Schwarz), Rwanda (Bonny Dikongue) und weltweit (Elisabeth Odio Benito und Hildegard Goss-Mayr) - erzählen oder liefert ergänzende Hintergrundinformationen.

Kontakt:
http://www.utescheub.de/

Zeit und Ort: Freitag 09.09.05 20.00h im Raum 2103 zwischen Senatssaal und Audimax


Waltraud Schwab, "Berlin ist eine Frau"   

Jaron Verlag März 2005

Buch "Berlin ist eine Frau"Da ist es: Das Buch über die Berlinerin von heute. In 27 Portraits und Reportagen legt es die Stärken der Hauptstadtbewohnerinnen offen und meidet ihre Abgründe nicht. Es zeigt die vielen Facetten dieser im Alltag stolpernden Damen von Welt und die Eigensinnigkeit, derer manche von ihnen sich rühmt. Das Buch der gerade frisch mit dem renommierten Theodor-Wolff-Journalistenpreis gekürten taz-Reporterin heißt "Berlin ist eine Frau".

Der Name des Werkes ist typisch für Berlin: Als gelte es, immer am Rand des Banalen entlang zu gleiten. Dabei verbergen sich hinter dem Titel nicht nur ein Geheimnis, sondern auch Zweideutigkeiten und Anspielungen.

Da gibt es zum einen das Gegenstück zu der Berlin. Niemand geringeres als Paris ist gemeint. Paris war, soweit es die Mythologie offenlegt, männlich. Dass er Aphrodite zur schönsten Frau erklärte, soll am Ende den Trojanischen Krieg ausgelöst haben. Vor ein paar Jahren kam ein Buch auf den Markt, das Paris geschlechtsumwandelte. "Paris war eine Frau" heißt es. Die weiblichen Koryphäen der Seine-Metropole aus den 20er Jahren wurden darin geehrt.

An "ist" und "war" zeigen sich die Unterschiede von Berlin und Paris. Die Zeit der Pariserinnen ist vorbei, die der Berlinerin ist da. Die Berlin, um die es heute geht, steht mit beiden Beinen im Leben. "Sie wird in der Gegenwart, in den Niederungen des Alltags personifiziert", schreibt Schwab. Ihre Herkunft setze sich aus vielen Herkünften zusammen. Genau hinter diesem Satz steckt das Geheimnis, das es zu lüften gilt: In den 70er Jahren nämlich kam der Name der Stadt unter Migranten und Migrantinnen aus der Türkei als Vorname für ihren in der Stadt geborenen Nachwuchs sehr in Mode. Die Titelgeberin des Buches ist so eine Berlin. Sie arbeitet im Urbankrankenhaus in Kreuzberg. "Ich bin Berlin", sagt sie.

Und was machen die anderen 26 BerlinerInnen? Sie sind Erfinderinnen, Sängerinnen oder Verkäuferinnen, Mütter oder werdende Männer, Handelsreisende in Dessous, Mauerbrecherinnen oder Grenzgängerinnen, Migrantinnen , Weddinger Seelchen, Hundefriseurinnen und vieles mehr. An den Lebensgeschichten der Porträtierten spiegelt sich die Geschichte der Stadt in den letzten 70 Jahren. Angefangen von Frauen, die den Krieg noch erlebten bis hin zu Lebensentwürfen von jungen Migrantinnen, die morgens das Leben einer Deutschen und abends das einer Türkin leben.

In einer Sprache, die nie aufdringlich ist, führt Schwab durch den Mikrokosmos dieser ganz unterschiedlichen Personen und eröffnet damit intime Einblicke in das Leben der Berlinerinnen von heute. Auf diese Weise wird das Buch nicht nur zu einer Porträtsammlung, sondern es bietet vor allem eine Perspektive auf die Stadt aus weiblicher Sicht.

Touristen und Touristinnen stellen immer wieder fest, dass sich ihnen Berlin erst richtig erschließt, wenn Einheimische ihnen die Stadt erklären und zeigen. Aber nicht alle sind in der glücklichen Lage, Hauptstadtbewohner zu kennen. An der Stelle füllt das Buch eine Lücke. Die Mauer, die Trennung in Ost und West, die verschiedenen Kieze - durch die hier beschriebenen Frauen werden sie auch für Ortsunkundige lebendig. "Berlin ist eine Frau" ist ein anonymer Reiseführer. Und für alle, die es zu spät entdecken, ein tolles Souvenir. >> [Buchbesprechung]

Zeit und Ort: Samstag 10.09.05 20.00h im Café Krähenfuß


<< zurück

 

  Theater


Strassentheatergruppe Piquetes zu "Globalisierung und Gender"

Die Strassentheatergruppe Piquetes aus Deutschland bietet zum Thema "Globalisierung und Gender" einen Theaterworkshop nach Boal an. Das "Theater der Unterdrückten" von Augusto Boal verstand sich als Antwort auf die Repression in den Diktaturen Lateinamerikas. Im Workshop werden auf spielerische Art und Weise Zugänge zu dem Themenkomplex Globalisierung und Geschlecht entwickelt. [ mehr dazu im Workshop 6.9]

<< zurück



 Ausstellungen

Foto von Ursula Meissner aus der Wanderausstellung "Frauen und Krieg"Foto von Ursula Meissner aus der Wanderausstellung "Frauen und Krieg"
Wanderausstellung "Frauen und Krieg"

mit Fotos der Kriegs- und Krisenfotografin Ursula Meissner

Sexualisierte Gewalt gegen Frauen gehört zu jedem Krieg, überall auf der Welt. Die Organisation medica mondiale hat es sich unter dem Motto 'Nicht aufhören, anzufangen!' zur Aufgabe gemacht, Frauen zu unterstützen, die diese Menschenrechtsverletzungen überlebt haben. Mit der Fotoausstellung "Frauen und Krieg" möchten wir dazu beitragen, dass die Frauen und ihr Leben nicht in Vergessenheit geraten.
Die Ausstellung umfasst 13 großformatige Fotografien, die von der bekannten Kriegs- und Krisenfotografin  Ursula Meissner mit sensiblem Auge aufgenommen wurden. Mit jedem Bild erzählt sie eindringlich, aber niemals voyeuristisch eine Geschichte. Eine Geschichte von Frauen deren Körper, Seelen und Rechte verletzt wurden.

Weitere Informationen unter: www.medicamondiale.org/presse/ausstellung

Ort: Foyer des Audimax


"Rosenstraße 76";interaktive Ausstellung zu häuslicher Gewalt"Rosenstraße 76"
Interaktive Ausstellung zu häuslicher Gewalt
Brot für die Welt 2005

"Rosenstraße 76" scheint auf den ersten Blick eine ganz normale Wohnung, durch die der Besucher laufen kann. Sie beinhaltet ausschließlich ganz normale Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände, die nahezu überall auf der Erde zum Standard gehören. An einigen von diesen sind Schilder angehängt, die über Fakten zur häuslichen Gewalt informieren und Lösungsansätze zu deren Überwindung kurz aufzeigen. Den Gästen wird somit erst durch ihre aktive Teilnahme der Informationsgehalt der Ausstellung zugänglich.
Diese erst auf den zweiten Blick erkennbare Gewalt verdeutlicht auch deren besondere Qualität äußerst anschaulich: aus Scham und Angst verheimlicht, von der Gesellschaft kaum beachtet und von Exekutiv- und Judikativkräften nahezu unmöglich aufzudecken.
Das „internationale Haus“ verzichtet auch bewusst auf die sonst übliche Schockwirkung durch die Darstellung der Opfer, sondern bindet das Publikum auf äußerst sensible Art und Weise in die alltägliche Komponente dieser Gewaltform ein. Es wird zum Teil dieser Welt. Statt Schock und Entsetzen ruft das „internationale Haus“ eher Gefühle wie Be-klemmung und Überraschung hervor.
Doch die Besucher werden mit ihren Gefühlen nicht allein gelassen, denn Mitarbeiterinnen von „Brot für die Welt“ stehen für Gespräche und Informationen zur Verfügung.
>> Download der Dokumentation "Rosenstraße 76" 
 
Ort: Foyer 2103 zwischen Senatssaal und Audimax


<< zurück


Programm Themen  ReferentInnen Veranstalter 

Anmeldung

Presse 

Material 

Ausblick 


Aktualisiert: 07.09.2005, hbr