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    Green Ladies' Lunch on Tour




Dezentrale Veranstaltungen des Feministischen Instituts in Kooperation mit den Landesstiftungen

Der in Berlin seit 1999 etablierte Green Ladies' Lunch tourt auch durch die Bundesländer. Die Organisation übernehmen die jeweiligen Landesstiftungen der Heinrich-Böll-Stiftung zusammen mit dem Feministischen Institut.



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    Themen & Termine 2008


12.12.08 in Hannover

"Globaler Markt – Globale Krise"

Dunkle Wolken über der Finanzwelt: Die internationale Finanzmarktkrise ist auf einem neuen Höhepunkt. Milliardenverluste. Pleiten. Banken müssen mit Milliarden vom Staat gerettet werden. Die Konjunktur leidet, die nächste Steuerschätzung wird erhebliche Einbrüche aufzeigen. Wir erleben ein Erdbeben, das auch bei uns Politik und Staat vor völlig neue Herausforderungen stellt.

Neben akutem Krisenmanagement und konkreten Garantieübernahmen wird es nun darum gehen, wieder verstärkt Verantwortung zu übernehmen für die Gestaltung des Marktes in einer globalisierten Welt. Der neue Kapitalismus braucht Regeln und Grenzen. Fragen von Macht müssen vielleicht anders als bisher beantwortet werden. Internationale undurchsichtige Finanzmärkte müssen kontrollierbarer werden.

Bei diesem Ladies Lunch wollen wir speziell aus Frauen- und feministischer Sicht betrachten: Wie es zu dieser Krise kommen konnte, welche Konsequenzen gezogen werden müssen und was wir als Verbraucherinnen und politisch engagierte Menschen tun können und was die Politik tun muss, um ähnliches in Zukunft zu verhindern.

Ursula Helmhold, MdL  

im Gespräch mit:
Dr. Christa Wichterich, Globalisierungskritikerin
Tissy Bruns, politische Journalistin, Tagesspiegel
Brigitte Pothmer, MdB, B90/Die Grünen

Termin: Freitag, den 12. Dezember 2008    
Zeit: 19.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Künstlerhaus Hannover, Sophienstr. 2, 30159 Hannover
Veranstalterin und Anmeldung:
Internet: [Stiftung Leben & Umwelt]
Fon: 0511 - 30 18 57 - 0
E-Mail: info@slu-boell.de   




18.11.08 in Hamburg


""Quotenquatsch und lila Latzhosen" Frauenpolitik aus Sicht junger Frauen"

Stimmt es, dass Frauenpolitik aus Sicht von jungen Frauen nicht mehr nötig ist? Schließlich haben wir eine Bundeskanzlerin, selbsternannte Alphamädchen“, Fußballweltmeisterinnen und mehr als 30% Frauen im Bundestag. Was fehlt: Gerechte Bezahlung zwischen Frauen und Männern, Frauen in Vorständen der Wirtschaft und …. eine Bundespräsidentin, sprich: Kleinigkeiten? Frauenpolitik war erfolgreich – keine Frage. Doch war sie so erfolgreich, dass heute nichts mehr getan werden muss?

Junge Frauen diskutieren, warum sie sich frauenpolitisch engagieren oder gerade nicht. Wie ist ihre Bilanz der Frauenpolitik und was würden sie anders machen als die Frauenpolitikerinnen der älteren Generation?

Mit:
Linda Heitmann, GAL, Grüne Jugend Hamburg
Ina Diepold, Vorsitzende Junge Union Hamburg
Kerstin Kock, Jusos Hamburg
NN, Linksjugend Hamburg (angefragt)

Gesprächsleitung:
Katrin Cholotta, Wissenschaftlerin/Journalistin, Hamburg

Termin: Dienstag, den 18. November 2008    
Zeit: 19.30 bis 22.00 Uhr
Ort: „Stammheim“ (ehemals Breitenberg), Hospitalstraße 98 (Ecke Chemnitzstraße), Hamburg
Veranstalter und Anmeldung:
Internet: [umdenken - – Politisches Bildungswerk Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg]
Fon: 040 - 389 52 70
E-Mail: jd@umdenken-boell.de




04.04.08 in Hannover

"90 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland … und auch anderswo???"

Das Jahr 2008 markiert ein historisches Jahr für deutsche Frauen - seit 90 Jahren dürfen sie wählen und gewählt werden. 1918 verabschiedete der Reichstag das Gesetz, welches Frauen das aktive und passive Wahlrecht zusprach. Diesem Gesetz ging ein langer und mühsamer Kampf der Frauen und vieler Frauenvereinigungen voraus.

Über diese 90 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland zu diskutieren, aber auch über die Situation für Frauen in anderen Ländern dieser Welt, wo sie wie in Saudi Arabien immer noch kein Wahlrecht haben oder kein Recht auf Eigenständigkeit bekommen, laden wir Sie herzlich ein.

Wie immer dürfen Sie sich freuen auf interessante Gespräche und spannende Diskussionen sowie Getränke und einen kleinen Imbiss zum Ausklang.

Ursula Helmhold, MdL, B90/Die Grünen Niedersachsen

im Gespräch mit:
Dr. Karin Ehrich, Historikerin
Leila Mian, Amnesty International sowie
Katja Husen, einer aktiven grünen Politikerin

Termin: Freitag, den 04. April 2008    
Zeit: 19.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Restaurant im Leineschloss, Heinrich-Wilhelm-Kopf-Platz, 130159 Hannover
Veranstalterin und Anmeldung:
Internet: [Stiftung Leben & Umwelt]
Fon: 0511 - 301 8570
E-Mail: info@slu-boell.de 

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    Themen & Termine 2007




21.12.07 in Hannover

"Von LilaLatzhosen, QuotenFrauen und PostfeministInnen"

Frauenbewegung und Feminismus gestern und heute - mit dem legendären Tomatenwurf in Frankfurt 1968 war der Grundstein für 40 Jahre Frauenbewegung gelegt; heute sprechen wir von „Alphamädchen“, die scheinbar die Nase vorn haben. In den 70er Jahren stellte die „Lila Latzhose“ ein unerlässliches Symbol für den Aufbruch und die Emanzipationsbewegung der Frauen dar – welche dabei war, trug lila. Seitdem konnten beträchtliche Erfolge erzielt werden: Gewalt gegen Frauen wurde thematisiert; Frauenhäuser entstanden, § 218 und Walpurgisnacht - Frauen gingen auf die Straße.
Anfang der 80er Jahre – die Frauenbewegung wurde hoffähig. Es war das Jahrzehnt der (Frauen)Quote, der Frauenbeauftragten und der rauenförderpläne. Heute haben die jungen Frauen und Männer das Wort und reden von der „neuen F-Klasse“ und „Postfeminismus“.

Bei unserem Weihnachts-LadiesLunch 2007 möchten wir über die wichtigsten Aspekte der Frauenbewegung des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts diskutieren.

Wir stellen Fragen wie:
- Was sind die Errungenschaften des „alten“ Feminismus?
- Wie denken die Aktivistinnen heute darüber?
- Was halten junge Menschen heute von Frauenförderung und Frauenquote?
- Was ist eigentlich Postfeminismus?
- Und welche Vorstellungen haben moderne Frauen und Männer von einer gleichberechtigten und globalisierten Gesellschaft?

Mit:
Uschi Helmhold, MdL, Die Grünen, Niedersachsen
Dr. Ursula Müller, 1. hannöversche Frauenbeauftragte, Staatssekretärin i. R.
FreyaMarkowis, Gender Studies, Uni Göttingen
Jan Haude, CampusGrün, Uni Hannover
Heide Oestreich, Journalistin, taz-Berlin

Begrüßung: Regina Meyer, Stiftung Leben & Umwelt

Termin: Freitag, den 21. Dezember 2007    
Zeit: 19.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Restaurant im Leineschloss, Heinrich-Wilhelm-Kopf-Platz, 130159 Hannover
Veranstalterin und Anmeldung:
Internet: [Stiftung Leben & Umwelt]
Fax: 0511 - 301 857-14
E-Mail: info@slu-boell.de



31.10.07 in Hamburg


"Islam und Feminismus. Muslimische Frauen in Deutschland"

Mit:
Nebahat Güclü, Miyesser Ildem, Rabeya Müller, Kadriye Aydin, Katrin Cholotta

Termin: Mittwoch, 31. Oktober 2007
Zeit: 19.00 - 21.00 Uhr
Ort: Breitenberg, Hospitalstraße 98 (Ecke Chemnitzstraße), Hamburg-Altona

Anmeldung und Infos:
umdenken, Politisches Bildungswerk, Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Fon: 040 - 389 52 70, Fax.: 040 - 380 93 62, E-Mail: info@umdenken-boell.de
Internet: [http://www.umdenken-boell.de/]



14.09.07 in Fulda

"Brauchen wir einen neuen Feminismus?"

Lange war nicht mehr so viel von Feminismus die Rede wie im letzten Jahr. „Alter“ und „neuer“ Feminismus, Postfeminismus und Antifeminismus quer durch die Fernsehkanäle, in ZEIT, BILD, SPIEGEL, FAZ usw..

Woher kommt diese plötzliche Aufmersamkeit? Was bewegt unsere Gesellschaft, wenn solche Fragen (wieder) so heftig und kontrovers diskutiert werden?
Haben wir die Emanzipation verspielt, wie es die ZEIT-Redakteurin Heike Faller nahelegt? Oder ist Feminismus nun endlich Mainstream, wie im taz-Dossier zum 8. März 2007 angedeutet?

Muss Feminismus auf Gund irreparabler Imageschäden neu erfunden werden, und wie könnte er aussehen, dieser neue Feminismus, was wären seine zentralen Anliegen?
Der sogenannte Ladies Lunch on tour findet zum fünften Mal in Hessen und zum ersten Mal in Fulda statt und soll Frauen aus dem frauenpolitischen und aus dem grünen und grün-nahen Umfeld ein Forum für Austausch und Reflexion von grundlegenden gesellschaftlichen Fragen unter frauenpolitischen Aspekten jenseits von Fraktionierungen bieten und die Möglichkeit der Vernetzung schaffen. Alle sind ganz herzlich zum regen Mitdiskutieren eingeladen.

Im Anschluss an das gemeinsame Gespräch laden wir alle zum weiteren Kennenlernen und Austausch zu einem Glas Wein und einem kleinen Imbiss ein.

Mit:
Heide Oestereich, Redakteurin der taz, Berlin
Renate Niekant, Arbeitsstelle Gender Studies, Uni Gießen

Moderation: 
Margaretha Hoelldobler-Heumueller, MdL, frauenpolitische
Sprecherin der gruenen Landtagsfraktion in Hessen

Termin: Freitag, den 14. September 2007    
Zeit: 18.00 bis 20.00 Uhr
Ort: Café Palais, Bonifatiusplatz 1, Fulda, (Nähe Stadtschloss)

Veranstalterin und weitere Informationen: [Heinrich-Böll-Stiftung Hessen]



04.07.07 in München

"Frauen und Kunst"

"Arm, aber sexy" - dieses Bonmot von Klaus Wowereit, das der Regierende Bürgermeister auf Berlin bezog, beschreibt auch treffend die Situation von Künstlerinnen in Deutschland.

Viele werden bewundert und um ihre künstlerischen Berufe beneidet. Dabei leben viele Künstlerinnen in Deutschland im Schnitt von 9.000 Euro -im Jahr!
Berühmte Malerinnen oder Bestsellerautorinnen, die gut an ihrer Kunst verdienen, sind nur ein kleiner Teil der Kunstschaffenden in Deutschland. Die meisten können allein von ihrer Kreativität nicht leben, sondern sind auf weitere Einkommen angewiesen.

  • Wovon leben Künstlerinnen in Deutschland und wie sieht ihr Alltag aus?
  • Wie unterscheidet sich die finanzielle und die Arbeitssituation von Männern und Frauen?
  • Unterstützt die öffentliche Hand durch Kulturförderung und Preise Künstlerinnen in gleichem Maße wie Künstler?

Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion!

Danach laden wir Sie herzlich ein, bei einem Glas Sekt und einem kleinen Buffet mit den anderen Teilnehmerinnen ins Gespräch zu kommen.

Referentin:
Caroline Dangel, Verfasserin der Studie "Selbstständige Künstlerinnen und Künstler in Deutschland - zwischen brotloser Kunst und freiem Unternehmertum"

Begrüßung:
Theresa Schopper, Landesvorsitzende Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Bayern

Moderation: Silke Rapp

Termin: Mittwoch, den 04. Juli  2007
Zeit: 17.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Unions-Bräu, München, Einsteinstraße 42, U-Bahn Linie 4 + 5, Station Max-Weber-Platz

Die Veranstaltung wendet sich ausschließlich an Frauen!
Eine Anmeldung ist erforderlich. [Online-Anmeldung]

Veranstalterin und weitere Informationen: [Petra-Kelly-Stiftung]

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  Themen & Termine 2006 


10.11.06 in Hannover

">Frau< Merkels Politik?"

Sie dürfen sich freuen auf eine spannende Diskussion mit Barbara Sichtermann, Katja Husen und Christiane Göpf unter der Leitung
von Uschi Helmhold.

Termin: Freitag, 10. November 2006
Zeit: 19.00 Uhr

Anmeldung und genauere Informationen: E-Mail [Landesstiftung Niedersachsen]



03.11.06 in Frankfurt am Main

"Optionszeiten als Zukunftsmodell? Zur Neuorganisation von Erziehungs-, Bildungs-, Pflegezeiten und anderer Zeiten sozialer Arbeit"

Ein großes Kapitel im 7. Familienbericht widmet sich dem Thema Zeitorganisation. Die daraus resultierenden Aspekte einer neuen Zeitpolitik werden im Kapitel "Zukunftsszenarien einer nachhaltigen Familienpolitik" aufgegriffen. Danach soll der heute noch gängige klassische Lebensverlauf aus der starren Dreiteilung in Kindheit/Erwerbstätigkeit/Ruhestand befreit werden.

Die hessischen Grünen schlagen ein GRÜNES Optionszeitenmodell vor, das die Möglichkeit einer dreijährigen Gesellschaftszeit schafft. Gesellschaftszeit kann Erziehungs-, Bildungs-, Pflegezeit oder eine andere Form der sozialen Arbeit sein. Die Zeiten sollen bei der Rente voll angerechnet werden und der Erhalt des Arbeitsplatzes sowie eine das Teilzeitgehalt aufstockende Lohnersatzleistung, die sich am vorherigen Vollzeitnettolohn orientiert, sollen garantiert werden.

Kann mit einem solchen Optionszeitenmodell der blinde Fleck bei der neuen Verflechtung von Familien- und Arbeitsmarktpolitik angegangen werden? Im Zuge des Paradigmenwechsels hin zum Leitbild der erwerbsfähigen Mutter blieb ja bisher die Frage weitgehend unbeantwortet,  was eigentlich mit den Care-Aufgaben geschehen soll, die bisher zu einem großen Teil in Form unbezahlter Frauenarbeit verrichtet wurden und werden.

Mit:
Uta Meier-Gräwe, Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushalts und Familienwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen, Mitglied der Sachverständigen Kommission zur Erstellung des 7. Familienberichts der Bundesregierung
Christel Eckart, Professorin für Frauen- und Geschlechter-forschung an der Universität Kassel, Mitglied im beratenden Vorstand der Deutschen Ge-sellschaft für Zeitpolitik

Moderation: Elke Siebler, Frauenpolitische Sprecherin des hessischen Landesvorstands von Bündnis 90/Die Grünen

Termin: Freitag, 03. November 2006
Zeit: 18.00 Uhr
Ort: Stadtwerke Frankfurt am Main, Kurt-Schumacher-Str.10, 60311 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung wendet sich ausschließlich an Frauen!
Anmeldung erforderlich: [krannich@hbs-hessen.de] oder [http://www.hbs-hessen.de]



12.07.06 in München

"Neue Familienpolitik?"

Veranstaltung mit Prof. Dr. Elisabeth Beck-Gernsheim, Soziologin und Autorin von „Was kommt nach der Familie? Einblicke in neue Lebensformen“ und "Die Kinderfrage heute. Über Frauenleben, Kinderwunsch und Geburtenrückgang" (erscheint im Herbst).

Die Familienpolitik ist seit Monaten eines der Top-Themen in den Medien und der politischen Debatte. Ausgelöst durch Zukunfts-Szenarien wie „Die Deutschen sterben aus“ oder „Kinderlosen Städten“ wird nach Lösungen gesucht, wie in Deutschland Familienleben an Attraktivität gewinnt und wieder mehr Kinder geboren werden könnten.

Die große Koalition hat mit dem Elterngeld, das ab 2007 ausgezahlt werden soll, reagiert. Aber wie wird das Elterngeld mit seinen zwei „Vätermonaten“ wirken? Wird damit tatsächlich die Neuverteilung der Kinderbetreuung zwischen Männern und Frauen eingeläutet oder ist das Elterngeld - in der Tradition von Kinder- und Erziehungsgeld - eine Geldzahlung mehr an Familien, von der allerdings vor allem besser Verdienende profitieren?

Ist die aktuelle Debatte um Familienpolitik vor dem Hintergrund des demografischen Wandels tatsächlich der Aufbruch in eine modernere Gesellschaftspolitik oder doch nur alter Wein in neuen Schläuchen? Was für ein Familienbild wird von Medien und Politik gezeichnet und was hat das mit dem Leben von Frauen, Männern und Kindern in Deutschland zu tun?

Begrüßung: Theresa Schopper, Landesvorsitzende Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Bayern

Moderation: Silke Rapp

Termin: Mittwoch, den 12. Juli  2006       
Zeit: 17.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Unions-Bräu, München, Einsteinstraße 42, U-Bahn Linie 4 + 5, Station Max-Weber-Platz

Die Veranstaltung wendet sich ausschließlich an Frauen!
Eine Anmeldung ist erforderlich. [info@petra-kelly-stiftung.de]


08.06.06. in Hamburg

„11 Freundinnen müsst ihr sein“ - Faszination Frauenfußball

Die Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte: Die deutschen Spielerinnen sind aktuell Welt- und Europameisterin. An die 900.000 Mädchen und Frauen spielen in Deutschland Fußball, weltweit sind es mehr als 30 Millionen. Selbst FIFA-Präsident Joseph Blatter hat es verkündet: „Die Zukunft des Fußballs ist weiblich.“ Dabei ist es noch gar nicht so lange her, da galten Fußball und „Weiblichkeit“ als unvereinbar…
Die Entwicklung des Frauenfußballs ist somit auch ein Erfolg für die Frauenbewegung! Jetzt, am Vorabend der Weltmeisterschaft der kickenden Männer, wollen wir einen Blick auf den Frauenfußball werfen: Wie hat sich die Geschichte des Frauenfußballs entwickelt? Was leisten Frauen im Fußball überhaupt? Worin besteht der Beitrag von Fußball für die Integration von Mädchen mit Migrationshintergrund? Geschichte und Geschichten rund um die Frauen am Ball.

In der Halbzeitpause zeigen wir den Trailer des Films „Die Fußballgöttinnen“ von Fréderique Veith und Nina Erfle.

Diskutantinnen:

  • Hannelore Ratzeburg, UEFA Hamburg
  • Frédérique Veith, Filmemacherin „Die Fußballgöttinnen“, Berlin
  • Dr. Verena Lappe, GAL, Mitglied der Hamburger Bürgerschaft
  • Silva Lone Saländer, HSV (Hamburger Sport Verein), Bundesligaspielerin
  • Türkan Arslan, Trainerin Türkiyemspor Berlin e.V.

Gesprächsleitung:

  • Tina Fritsche, freie Journalistin
  • Karin Heuer, umdenken, Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Eintritt: € 3,00

Der Ladies Lunch möchte auch informelle Vernetzungsmöglichkeiten bieten. Nach einer 1 ½ stündigen Diskussion steht ein Glas Sekt bereit.

Anmeldung per e-mail, Fax oder Telefon bis spätestens zum 1. Juni
umdenken – Politisches Bildungswerk Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Tel. 389 52 70; Fax. 380 93 62 ; [jd@umdenken-boell.de] und Infos unter [Website]



31.03.06 in Hannover

Mädchen- und Frauenrechte weltweit
Frauenhandel, Zwangsprostitution und Menschenrechtsverletzungen an Mädchen und Frauen

Die Verletzungen von Rechten von Mädchen und Frauen ist das Thema unseres 5. Ladies Lunch on Tour in Niedersachsen. Im Gespräch mit den Referentinnen diskutieren wir:

  • über die Situation von Frauen aus Osteuropa, die mit großen Versprechungen oder gegen ihren Willen in die westlichen Länder z. T. als Sexarbeiterinnen geholt werden
  • ihren Status zwischen Legalisierung von Prostitution und Illegalität als Migrantinnen
  • sowie über das Leben von Mädchen und Frauen in verschiedenen Ländern der Welt, wo neben der Verweigerung von Schulunterricht oder medizinischer Versorgung oft das Recht auf körperliche Unversehrtheit oder sogar das Leben verwehrt wird.

Referentinnen:

  • Danuta Osiecki, Beratungsstelle Kobra, Hannover
  • Veronica Munk, Amnesty for Women e. V./TAMPEP-Deutschland, Hamburg
  • Purnima Chattopadhayay-Dutt, Plan International Deutschland e.V.
    Moderation:
    Ursula Helmhold, Fraktion B90/Die Grünen, Niedersachsen

Wir laden Sie herzlich zu einer spannenden Veranstaltung, Getränken und einem kleinen Imbiss ein. Es besteht außerdem die Möglichkeit die Ausstellung: „Weil wir Mädchen sind...“ anzusehen.

Anmeldung bis zum 24.03.06 unter info@slu-boell.de

31. März 2006, 18.00 – 21.00 Uhr, Historisches Museum, Pferdestr. 6., Hannover

Kooperation: Referat für Frauen und Gleichstellung der LH Hannover

Der Film „Lilja 4-ever“, ein bewegende Geschichte über die 16jährige Lilja aus Estland und deren Leben, zur Prostitution gezwungen in der Illegalität in Schweden ist bereits am 1. März im Kino im Künstlerhaus zu sehen.


23.02.06 in Stuttgart

Weiberfastnacht 06 mit Renate Künast
Frauenpower für mehr als einen Tag...

"Danke Grüne" titulierten Bündnis 90/Die Grünen eine Anzeige mit einem Portrait der frisch gewählten Kanzlerin und gaben ihr auf selbigem gern das frauenpolitische Pflichtenheft zur geflissentlichen Bearbeitung mit auf den politischen Weg.

"Bundeskanzlerin" ist das Wort des Jahres 2005. Ist es ein Durchbruch für Frauen? Was muss passieren, dass daraus ein Erfolg für Frauenpolitik wird?

Nach 100 Tagen ziehen wir eine erste Bilanz. Haben sich die CDU-eigene Männerriege und die Presse mit der Kanzlerin abgefunden? Wollen und können Merkel, von der Leyen und Schavan die CDU frauenpolitisch modernisieren? Wird Frauenpolitik in der Großen Koalition auf Politik für eine vordergründig familienfreundlichere Gesellschaft eingedampft?

Was kann Frauenpolitik aus der Opposition bewirken? Dabei stellt die Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg auch die grüne Frauenpolitik auf den Prüfstand.

Die Möglichkeiten ein Frauenleben zu gestalten sind heute vielfältiger denn je. Zugleich sind viele Frauen von unsicheren Lebensverhältnissen betroffen: sie sind in prekären Arbeitsverhältnissen, die Geburt von Kindern ist ein Armutsrisiko und junge Frauen in der sogenannten Generation Praktikum gehen von einer befristeten Anstellung in die nächste. Wie müssen die Weichen gestellt werden für ein selbst bestimmtes Leben in sozialer Sicherheit?
Wie wollen Frauen leben und was ist dabei Aufgabe der Politik?

  • Renate Künast, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen analysiert bei unserem Ladies Lunch die Frauen- und Familienpolitik unter Merkel und stellt Ideen und Ansätze grüner Frauenpolitik zur Diskussion.
  • Brigitte Lösch, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion beschreibt was im Südwesten im Argen liegt.

Ladies Lunch möchte auch informelle Vernetzungsmöglichkeiten bieten: Anschließend sind die Teilnehmerinnen zum Weiterdiskutieren beim Buffet eingeladen.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des länderübergreifenden Projektes "Ladies Lunch on tour" mehrerer Landesstiftungen der Heinrich Böll Stiftung und der Bundesstiftung.

Do, 23. Februar, 18.00 Uhr, TurmForum im Hauptbahnhof, Stuttgart
Gebühr 10 Euro, erm. 5 Euro inkl. Buffet

Da die Teilnahmezahl begrenzt ist, bitten wir dringend um Anmeldung [Online-Anmeldung].

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    Themen & Termine 2005


17.11.05 in Hamburg

Oben angekommen!? Frauen in Führungspositionen

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Noch immer sind Frauen in den Führungsetagen  der Wirtschaft selten zu finden. So sitzen in den Vorständen der 30 Dax-Unternehmen insgesamt nur zwei Frauen. Besser sieht es in der Politik aus. Der Anteil der Frauen in den Parlamenten ist heute deutlich höher als noch vor 20 Jahren. Sogar eine Bundeskanzlerin wird es jetzt geben. Mehr als ein Symbol?

Wie verlaufen die Karrieren von Frauen in Führungspositionen? Führen Frauen anders als Männer? Wird eine Chefin von beiden Geschlechtern genauso anerkannt wie ein Chef? Haben junge Frauen einen Vorteil, wenn Frauen in Führungs-positionen ihnen vorstehen? Was hat sich in den letzten Jahren geändert? Frauen in Führungspositionen aus unterschiedlichen Bereichen und Generationen kommen miteinander ins Gespräch.

Mit:

  • Heide Simonis, Ministerpräsidentin a.D., SPD, Kiel
  • Christa Goetsch, Fraktionsvorsitzende GAL, Hamburg
  • Dr. Susanne Maria Schmidt, Geschäftsführerin im DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), Berlin
  • Katja Kraus, Vorstand Kommunikation und Marketing beim HSV (Hamburger Sport Verein)

Gesprächsleitung: Dr. Corinna Voigt-Kehlenbeck, Gender-Institut, Hamburg

umdenken - Politisches Bildungswerk Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Tel. 389 52 70; Fax. 380 93 62 ; E-Mail jd@umdenken-boell.de
Homepage: http://www.umdenken-boell.de/


11.11.05 in Hannover

PEKING +10 - Ziele, Vorhaben, Visionen und ihre Umsetzung bis heute 
Gender Mainstreaming Strategie in der Planungsarbeit

Unter dem Thema "Peking +10 - Ziele, Vorhaben, Visionen und ihre Umsetzung bis heute" widmet sich die heutige Veranstaltung - ganz im Sinne der Nachhaltigkeit - global denken, lokal handeln - der Weltfrauenkonferenz in Peking von 1995 und den bis heute für uns Frauen erreichten Zielen. Hierzu dürfen wir begrüßen: Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin. Im Anschluss widmen wir uns den Aktivitäten zur Gender Mainstreaming Strategie. Mara Kuhl, freiberufliche Genderexpertin, resümiert für uns das Erreichte auf der Bundesebene. Mit dem Blick auf die lokale Ebene werden wir eine kleine Kostprobe „gegenderter“ Projekte aus Stadtplanung, Wohnungsbau und Verkehrsplanung, vorgestellt von Ingrid Heineking, Gender-Expertin, erhalten. Im Anschluss haben Sie Gelegenheit, in der Diskussion den Bogen zu schlagen zwischen den großen Visionen, Hoffnungen und Forderungen bis zur Umsetzung konkreter Projekte in unserer Stadt.
Der aktuelle Green Ladies Lunch findet dieses Mal im Rahmen eines Mentoring-Programms der Universität Hannover statt und wurde vorbereitet von Anke Schröder, Wiss. Mitarbeiterin, Universität Hannover, Fakultät für Architektur und Landschaft 

Referentinnen:

  • Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung Berlin [>> Download PDF]  
  • Maja Kuhl,  Wiss. Begleitung bei der Implementierung von Gender Mainstreaming an der Humboldt-Universität Berlin
  • Ingrid Heineking, Geografin und Gender-Expertin im Planungsbereich in der Stadt Hannover

Begrüßung: Dr. Christa Karras, Stiftung Leben & Umwelt
Moderation: Anke Schröder, Universität Hannover, Fakultät Architektur und Landschaft

Weitere Informationen: Stiftung Leben & Umwelt, Renate Steinhoff, Tel. 0511-301857-11, steinhoff@slu-boell.de


29.06.05 in Erfurt

"Zukunft Sudan - Chancen für Frau und Kind?!"


20.06.05 in Hamburg  

"Generationengerechtigkeit - wie geht das?
Wege zu einer neuen Solidarität zwischen Jung und Alt"

Die Bevölkerungsentwicklung setzt deutliche Zeichen: Die Zahl der Menschen in Deutschland schrumpft nicht nur insgesamt, auch das zahlenmäßige Verhältnis jüngerer zu älteren Menschen ist dabei, sich noch stärker in eine Richtung zu verändern.  In Zukunft werden immer weniger junge Menschen immer mehr älteren gegenüberstehen. Dass dies Auswirkungen auf die Sozialkassen hat, ist offensichtlich. „Sind die Renten noch sicher?“ ist eine Frage, die schon länger diskutiert wird.

Doch nicht nur die Sozialversicherungen sind berührt. Die Zukunftsaussichten der jüngeren Generation sind heute andere, als es die der Generation waren, die heute in den Ruhestand geht. Während die Alten in der Regel auf ein lückenloses Berufsleben zurückblicken können, haben die Jungen eine unsichere Zukunft vor sich, in der weit häufiger Phasen von Arbeitslosigkeit und beruflichen Umorientierungen auftreten werden.

Auf dem Ladies Lunch wird diskutiert, wie die Probleme des demographischen Wandels angegangen werden können, ohne dass es zu einem unfairen Verteilungskampf zwischen den Generationen kommt. Dabei soll auch untersucht werden, ob der demographische Wandel für Frauen und Männer unterschiedliche Folgen mit sich bringt.

Diskussion mit

  • Anja Hajduk (MdB, Landesvorsitzende GAL, Hamburg)
  • Irmgard Wolff (Landesseniorenbeirat Hamburg)
  • Jörg Tremmel (Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen, Oberursel)

Moderation: Angela Sack-Hauchwitz (agentur für kulturelle kommunikation und e-learning, Hamburg)


10.06.05 in Frankfurt a. M.

"Alles beim Alten? Frauenselbstverständnis und Frauenpolitik zwischen den
Generationen"
  
Erzählcafe mit:

  • Franziska Becker, Karikaturistin bei verschiedenen Zeitschriften, z.B. bei EMMA, Köln
  • Antje Vollmer, MdB, Bündnis 90 /Die Grünen, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Berlin
  • Oda Albers, Redakteurin Brigitte YOUNG MISS, Hamburg
  • Nicole Maisch, Vorsitzende der GRÜNEN JUGEND HESSEN, Kassel

Moderation: Gesine Kleinschmit, freie Journalistin, Frankfurt am Main

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    Themen & Termine 2004  


05.11.04 in Hamburg

"Frauen im Krieg: Täterinnen - Opfer - Friedenstreiberinnen"

In den Medien werden Frauen im Krieg meist als Opfer dargestellt. Als Opfer von Vergewaltigungen und Plünderungen, als Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. In jüngster Zeit wandelt sich dieses Bild: Frauen treten als aktiv Beteiligte hervor, als Täterinnen in Kampfhandlungen im Irak, als Folterinnen und als Selbstmordattentäterinnen in Tschetschenien.
Die Wahrnehmung der Frauen in diesem Licht stellt das Klischee infrage, Frauen seien gemeinhin friedfertiger als die gewaltbereiten Männer. „Krieg und Frieden“, so Cilja Harders, sind „zutiefst vergeschlechtlichte dynamische soziale Prozesse“. An den Beispielen von Lyndie England, bekannt als an Folter im Bagdader Gefängnis Abu-Ghraib Beteiligte, und Jessica Lynch, die als Kriegsheldin in den USA gefeiert wurde, zeigt Cilja Harders, wie das Geschlecht von Soldatinnen im Krieg öffentlich thematisiert wird.
Ute Scheub portraitiert in ihrem neuen Buch „Friedenstreiberinnen“ eine andere Seite von aktiv an Kriegen beteiligten Frauen: Frauen, die sich in verschiedenen Kriegen für Friedensprozesse engagieren, die sich um Opfer sexualisierter Gewalt kümmern und um Frauen, die die Pazifizierung der internationalen Beziehungen vorantreiben wollen.

Diskussion mit

  • Dr. Cilja Harders, Juniorprofessorin an der Ruhr-Universität Bochum
  • Ute Scheub, Journalistin und freie autorin, Mitglied im Frauensicherheitsrat, Berlin
  • Moderation: Elsbeth Müller, DENKtRÄUME Hamburger Frauenbibliothek



02.09.04 in Weimar

"Frauen ohne Kinder - Gesellschaft ohne Zukunft?"

Diskussion mit

  • Andrea Fischer, Bündnis 90/ Die Grünen
  • Monika Lütke-Entrup, Bertelsmann-Stiftung

[Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V.]


07.07.04 in München

"Rabenmütter"

Seit Jahren betonen Politikerinnen und Politiker, wie wichtig es ist, die Vereinbarkeit von Kindern und Karriere zu verbessern. Verändert hat sich wenig. Die Anforderungen an Frauen werden währenddessen immer größer: Beruflicher Erfolg und eine "gute" Mutter sein. Das alles obwohl gleichbleibend wenig Männer Erziehungszeit beantragen und das Kinderbetreuungsangebot stagniert.
Im Nachbarland Frankreich werden Kinder unter drei Jahren selbstverständlich in Krippen betreut, während ihre Mütter berufstätig sind. Anders in Deutschland: Hier herrscht die Meinung vor, dass kleine Kinder am besten durch die eigene Mutter - oder den Vater - betreut sind. Mütter, die kurz nach der Geburt ihrer Kinder wieder voll berufstätig sind, gelten oft als "Rabenmütter".
Was ist eine "gute" Mutter heute? Können Frauen wirklich zwischen verschiedenen Lebensmustern wählen? Welche politischen und gesellschaftlichen Veränderungen braucht es, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen zu verbessern?

Diskussion mit

  • Herrad Schenk, Sozialpsychologin und Autorin von "Wieviel Mutter braucht der Mensch? Der Mythos von der guten Mutter"
  • Begrüßung: Theresa Schopper, Landesvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen
  • Moderation: Silke Rapp


11.06.04 in Hamburg

"Genderpolitik - aber richtig! Familienpolitik als Standortfaktor - wie steht Deutschland in Europa da?"

Familienpolitik bedeutet mehr als Kindergeld und Steuerfreibeträge. Dies lehrt ein Blick in das europäische Ausland, in dem deutlich mehr Geld in die Strukturen von Kinderbetreuung, vor allem der Kleinsten, gesteckt wird, als dies hierzulande der Fall ist. Die Folgen für die Berufstätigkeit der Mütter und Väter sind enorm: So sind z.B. in Frankreich und Schweden deutlich mehr Paare mit Kindern berufstätig als hierzulande. Noch immer bleibt in Deutschland mindestens jede zweite Mutter zuhause, während der Vater voll berufstätig dem klassischen Bild des "Ernährers" entspricht. Dies ist nicht nur ein moralisches Problem; es geht auch darum, inwiefern durch diese Situation in Deutschland das Entstehen neuer Arbeitsplätze verhindert wird. Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich rund um die Kinderbetreuung und Arbeitsplätze, die entstehen könnten, wenn Frauen nicht als Hausfrau und Mutter vom Wirtschaftsleben abgekoppelt blieben. Eine andere Familienpolitik bringt nicht nur Erleichterungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit sich, sondern trägt in anderen europäischen Ländern auch zu einer, demographisch wünschenswerten, höheren Geburtenrate bei.
Wir wollen diskutieren, warum sich die Familienpolitik diesen Aspekten bisher nur unzureichend gewidmet hat. Es soll auch ein Blick auf Unternehmen geworfen werden: Wie familienfreundlich sind Unternehmen? Was leisten sie, um Müttern und Vätern Berufstätigkeit und Familie zu ermöglichen?

Diskussion mit

  • Krista Sager, MdB, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Hamburg
  • Mechtild Jansen, Sozialwissenschaftlerin und freie Autorin, Berlin
  • Christina Meier-Ewert,Mitglied der Wirtschaftsjunioren in der Handelskammer Hamburg, Leiterin Marketing bei Plath GmbH, Hamburg
  • Moderation: Annegret Witt-Barthel, Journalistin, Hamburg


07.06.04 in Frankfurt a.M.

"Die Hälfte Europas? Was Frauen von der Europäischen Verfassung und der EU-Osterweiterung erwarten können."

Welche Grundlagen bietet der vorgelegte Verfassungsentwurf für eine aktive Frauenpolitik und für Gender Mainstreaming sowohl auf EU-Ebene als auch in den einzelnen alten und neuen Mitgliedsstaaten und wie ist er frauenpolitisch zu bewerten? Lassen sich bereits Aussagen darüber treffen, wie sich der Prozess der EU-Osterweiterung unter frauenpolitischen Gesichtspunkten auswirkt?

Vorträge

  • Hiltrud Breyer, MdEP, Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament, Brüssel
  • Gabriele C. Klug, European Women Lawyers Association, Rechtsanwältin, Bürgermeisterin a.D. Rüsselsheim/Berlin
  • Moderation: Margaretha Hölldobler-Heumüller, MdL, europa- und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im hessischen Landtag, Wiesbaden


05.05.04 in Stuttgart

"Vom Stier geritten? Was Frauen von der europäischen Verfassung erwarten können"

Wie ist der Verfassungsentwurf unter frauenpolitischen Gesichtspunkten zu bewerten: Bedeutet er einen Rückschritt für Frauen oder ist er trotz aller Mängel der derzeit bestmögliche Kompromiss, ja ein Jahrhundertwerk? Ist die Kritik berechtigt, dass er gegenüber Genderaspekten blind ist?
Bietet er eine Grundlage für aktive Frauenförderung? Entspricht er den Hoffnungen, die osteuropäische Aktivistinnen in den Beitritt zur EU setzen, um gesellschaftlichen Rückschritten entgegen zu wirken? Wie ist die massive Lobbyarbeit christlicher Gruppierungen einzuschätzen, vor allem vor dem Hintergrund des weltweit zunehmenden religiösen Fundamentalismus?


08.03.04 in Hannover

"Büchse der Pandora oder Paradies auf Erden? Frauenrechte in der EU-Verfassung"

Diskussion

  • Sylvia-Yvonne Kaufmann, MdEP, Mitglied des Europäischen Konvents
  • Gabriele C. Klug, European Women Lawyers Association (EWLA)
  • Silke Gebel, Bündnis 90/DIE GRÜNEN Göttingen
  • Moderation: Monika Wolff, Europäisches Informations-Zentrum Niedersachsen

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  Themen und Termine 2003 

21.11.03 in Hannover
"Weltpolitik aus Frauensicht: Das Dienstleistungsabkommen GATS – Bedrohung oder Chance für Frauen?"

15.10.03 in Stuttgart
"Das deutsche Rabenmuttersyndrom"

02.07.03 in Müchen
"Frauen und Karriere"

24.01.03 in Hannover
"Genderbudgetierung in Zeiten leerer Kassen?"

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    Themen & Termine 2002

16.12.02 in Potsdam
"Gewalt in der Gesellschaft. Feministische und geschlechterdifferenzierte Politik im Spannungsverhältnis von Reaktion und Prävention"  

17.07.02 in Stuttgart
"Sind Frauen dämlich? Oder warum schaffen es Frauen kaum in Führungspositionen?"

19.06.02 in München
"Frauen & Geld"

11.06.02 in Potsdam
"Arbeitsplätze von Frauen - unsicher, selbstorganisiert, prekär und unterbezahlt? Frauen, Wirtschaft und Arbeit in Brandenburg und Berlin"  

06.06.02 in Frankfurt a. M.
"Die Niedriglohndebatte aus Frauensicht"  



* Mehr Informationen zu den vergangenen Veranstaltungen des Green Ladies' Lunch on tour finden Sie im [Archiv].

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Aktualisiert: 14.11.2008, meb