Zwischen empowerment und dis-empowerment? - Frauenvernetzung in japanischer Genderpolitik
Forschungsvortrag auf dem Workshop zu den Ergebnissen und Perspektiven des 1. Gunda-Werner-Promotionskollegs "Geschlechterdemokratie und Organisationsreform im globalen Kontext", veranstaltet vom Studienwerk und dem Feministischen Institut der Heinrich-Böll-Stiftung
Berlin, 13. Juni 2003
Abstract
Seit den 1970ern intensiviert sich in der japanischen Geschlechterpolitik Frauenvernetzung innerhalb Zivilgesellschaft, Parlament oder für Genderpolitik zuständigen bürokratischen Organisationen und zwischen den drei genannten Akteuren.
Daraus ergaben sich einerseits eine Form von Partnerschaft unter Frauen diverser gesellschaftspolitischer Positionen und eine Reihe politischer (e.g. gesetzliche) Forschritte. Andererseits lassen sich daraus unterschiedliche Beziehungs-Konstellationen zwischen den beteiligten Frauen entnehmen, die oft die Schwierigkeiten der heterogenen Vernetzung spiegeln.
In ihrem Vortrag ging Hiromi Tanaka auf einige ambivalente Aspekte der politischen Frauenvernetzung und ihre Implikationen für die weitere Förderung der Demokratie ein.
Der vollständige Text des Vortrags als >> PDF zum Download.
Aktualisiert: 02.06.2006, hbr