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Feministische Positionen zu Frieden & Sicherheit |
Schwerpunktarbeit des Feministischen Instituts
Geschlecht erweist sich immer wieder als blinder Fleck in der Mainstream-Diskussion zu Friedens- und Sicherheitspolitik. Dieser blinde Fleck schreibt sich fort in den entsprechenden Politikansätzen. Das Feministische Institut (FI) widmet sich seit 2003 schwerpunktmäßig diesem Thema aus feministischer Sicht.
Theoriearbeit leistete dabei die ehrenamtliche AG "Gender in der Friedens-, Sicherheitspolitik und zivilen Konfliktprävention". Sie begleitete das Feministische Institut drei Jahre lang in der inhaltlichen Arbeit, aus der schließlich das Diskussionspapier "Frieden und Sicherheit für alle" hervorgegangen ist.
Vermittlungsarbeit zwischen Wissenschaft und Politik, zwischen feministischen und Mainstream-Positionen steht bei vom FI organisierten Tagungen, Podiumsdiskussionen und Fachgesprächen im Mittelpunkt des Interesses. Mitarbeiterinnen des Instituts tragen über ihre Teilnahme als Referentinnen zur Debatte im nationalen und internationalen Kontext bei.
Lobbyarbeit betreibt das Feministische Institut über seine Mitgliedschaft im Deutschen Frauen-Sicherheitsrat. Die Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates ist Kernstück dieses Zusammenschlusses friedensengagierter Organisationen und Einzelfrauen.
Informationsarbeit schließlich verfolgt das FI zentral über GLOW. Hier werden Links zu Friedensinitiativen gesammelt, Veranstaltungshinweise veröffentlicht, eigene Veranstaltungen dokumentiert und aktuelle Debatten begleitet.
Übersicht zu den Arbeitsfeldern des Feministischen Instituts (Thema Friedens- & Sicherheitspolitik)
Aktualisiert: 22.02.2007, mfr