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HINTERGRUND
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ROADMAP TO 1325
Gender in der EU-Friedens- und Sicherheitspolitik
Europäische Vernetzungskonferenz
04.-06. Mai 2007
Ernst-Reuter-Haus, Straße des 17.Juni 112
10623 Berlin
veranstaltet vom
Feministischen Institut der Heinrich-Böll-Stiftung
in Kooperation mit dem Frauensicherheitsrat
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Dossier | | | | | |
| Wortlaut von UN-Resolution 1325 Den vollständige Wortlaut der Resolution in deutscher Sprache [nachlesen] |
| Aktionspläne zu 1325 liegen bisher von Großbritannien, Dänemark, Schweden und Norwegen vor. Eine Übersicht dazu bietet folgender Bericht: Striek, Judith (2006): Recherche zum Stand der Umsetzung der Resolution 1325 in Aktionsplänen. >> PDF Download Aktionsplan Schweiz >> PDF Download Aktionsplan Norwegen >> PDF Download Infos zu Aktivitäten Großbritanniens >> PDF Download Aktionsplan in Deutschland? Briefwechsel zwischen FSR und BundeskanzlerInnenamt [Briefwechsel] |
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| Texte & Ressourcen Ali-Tani, Nouria (2006): Zur Transformation internationaler Politik aus feministischer Perspektive. (Diplomarbeit) >> PDF Download INSTRAW (Hg) (2006): A Guide to Women, Peace, Security. (Handbuch) >> PDF Download |
| Weitere Infos im Netz Frauensicherheitsrat [FSR] Resolution 1325 auf GLOW [1325] peacewomen.org [Aktuelles & Newsletter] |
Hintergrund: Militarisierung der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Zunehmend beteiligt sich die EU bzw. einzelne EU-Mitgliedsstaaten an zivilen, insbesondere aber an militärischen Interventionen in Kriegsgebieten und Krisenregionen. Zu nennen sind unter anderem in Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Afghanistan, Libanon, Sudan und die Demokratische Republik Kongo.
Um den Frieden in Krisen- und Konfliktregionen zu sichern bzw. wieder herzustellen, wurden in der EU in den letzten Jahren unterschiedliche Instrumente und Konzepte entwickelt. Einige davon zielen auf zivile Formen von Intervention und Konfliktbearbeitung, Beispiele sind das Stabilitätsinstrument und die Sicherheitssektor-Reform.
Die zentrale Bemühungen und die finanziellen Investitionen der EU bewegen sich jedoch im militärischen Bereich. Mit der Formulierung der Europäischen Sicherheitsstrategie 2003, dem Aufbau der EU-Eingreiftruppen und der Europäischen Rüstungsagentur geht sie in die Richtung einer immer stärkeren Militarisierung der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP). Dabei werden menschenrechtliche Erwägungen und strategische Interessen wie die Sicherung von Zugängen zu Öl und anderen Rohstoffen unheilvoll vermischt. Darüber hinaus sind alle Ansätzen mehr oder weniger geschlechterblind. Frauenpolitische und (geschlechter)demokratische Vorstellungen, deren Berücksichtigung von der UN-Resolution 1325 völkerrechtlich zwingend vorgeschrieben wird, werden kaum oder gar nicht berücksichtigt.
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Mit Unterstützung der Europäischen Union - Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger: Strukturförderung für zivilgesellschaftliche Organisationen auf europäischer Ebene" |
Aktualisiert: 15.01.2008, meb