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STAFFELLAUF

ROADMAP TO 1325: DER STAFFELLAUF 

Gender in der EU-Friedens- und Sicherheitspolitik  


Der Staffellauf: Portugal

Zur Initiierung weiterer Maßnahmen zur europaweiten Miteinbeziehung der Geschlechterperspektive in Friedens- und Sicherheitspolitik, startete am Ende der Mai-Konferenz 'Roadmap to 1325' ein symbolischer Staffellauf. Der Staffellauf soll durch die jeweiligen EU-Länder wandern, die gerade die EU-Ratspräsidentschaft inne haben. So ging der Staffelstab zuerst an Ana Gomes, portugiesische EU-Parlamentarierin.

Zum 7. Jahrestag der UN-Resolution 1325 im Oktober 2007, initiierte Ana Gomes eine öffentliche Veranstaltung mit dem Titel 'Teilnahme von Frauen an Internationaler Sicherheitspolitik- 7 Jahre nach der Verabschiedung der Resolution 1325'. Die ca. 50. TeilnehmerInnen bestanden zu einem Großteil aus Frauen und Männern aus dem Militär. Unter den ReferentInnen waren Margarida Figueiredo, erste BotschafterIn Portugals; Maria João Marcelo Curto, ExpertIn im Bereich chemische Waffenkontrolle sowie Inês Rapazote, bekannte Journalistin und momentan im Verteidigungsministerium tätig.

Diese öffentliche Veranstaltung markierte außerdem den Auftakt von WIIS Portugal (Women in International Security). Dieses informelle Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, den Frauenanteil im sicherheitspolitischen Bereich zu stärken. Es wurde 1987 in den Vereinigten Staaten gegründet und hat 1500 Mitglieder, die in 47 Ländern in verschiedenen Sektoren arbeiten.

Weitere Informationen zu [WIIS]


Der Staffellauf: Slowenien

‚Roadmap to 1325’ - internationale/ Pan-Balkan Konferenz zu Frieden, Sicherheit und Pazifismus
21.-22. Juni 2008 in Ljubljana, Slowenien

Nun geht der Staffelstab weiter nach Slowenien! '‚Roadmap to 1325’- internationale/ Pan-Balkan Konferenz zu Frieden, Sicherheit und Pazifismus’ heißt die Konferenz, die vom 21.-22. Juni in Ljubljana, Slowenien tagen wird.

Ziel ist es, FriedensaktivistInnen und RegierungsvertreterInnen aus der Balkan-Region untereinander, sowie auf EU-Ebene besser zu vernetzen. Eine zentrale Frage der Konferenz ist: Wie können Regierungs- und NichtregierungsakteurInnen besser kooperieren und welches Modell ist für den Balkan nützlich um die Resolution 1325 zu implementieren? 

Während der Konferenz werden die geschlechterspezifischen Auswirkungen der (EU-)Friedens- und Sicherheitspolitik auf dem Balkan diskutiert. Die Entwicklungen des zivilgesellschaftlichen Friedensaktivismus der Region werden analysiert, besonders im Hinblick auf geschlechtsspezifische Erfolge und Misserfolge. Folgend werden verschiedene Modelle, wie zum Beispiel das Modell der [International Women’s Commission] oder des [Frauensicherheitsrats] als Rahmen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Balkan diskutiert. Auch die spezifischen Anknüpfungspunkte der EU für den Balkan werden durch VertreterInnen aus Brüssel aufgezeigt.

ReferentInnen sind unter anderem:

  • Milan Kucan, ehemaliger Präsident Sloweniens
  • Nataša Kandic, serbische Menschenrechtsaktivistin
  • Sonja Lokar, ehemalige slowenische Parlamentarierin und Friedensaktivistin
  • Petra Bläss, ehem. Vize-Präsidentin des Deutschen Bundestags/ Frauensicherheitsrat

Das Gunda-Werner-Institut wird vor Ort das Staffellauf-Projekt vorstellen. Auch die Erfahrungen des deutschen Frauensicherheitsrats mit dem FSR-Modell und der Erstellung von Schattenberichten werden wir teilen.

Das ausführliche Programm als >> PDF Download
Die Vorträge der Konferenz finden Sie auf der Webseite des [Gunda-Werner-Instituts]

Für weitere Informationen wenden Sie bitte sich an:
Jill Scherneck, scherneck@boell.de, 030/285 34 123

Oder zur Anmeldung direkt nach Slowenien:
Jelena Petrovic: jelena.petrovic@ish.si

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von:

  • ISH, Ljubljana, Slovenia
  • CEE Network for Gender Issues, Ljubljana Office; Slovenia
  • Deutscher Frauensicherheitsrat
  • Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie
  • Heinrich-Böll-Stiftung, Büro Belgrad
  • Westminster Foundation


Der Staffellauf: Frankreich

In Hinblick auf die folgende EU-Ratspräsidentschaft Frankreichs in der zweiten Jahreshälfte 2008 wird noch nach französischen FriedensaktivistInnen, PolitikerInnen und ExpertInnen gesucht. Diese sollen den Staffel im weiteren Verlauf übernehmen und die Erfahrungen der Veranstaltungen in Deutschland, Portugal und Slowenien nach Frankreich tragen.

Falls sie Vorschläge für französische RepräsentantInnen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter [glow@boell.de]


 
Mit Unterstützung der Europäischen Union - Programm "Europa für Bürgerinnen und Bürger: Strukturförderung für zivilgesellschaftliche Organisationen auf europäischer Ebene"


Aktualisiert: 05.09.2008, meb