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Peking + 10: Gleichstellung von Frauen und Männern |
Weltfrauenkonferenz von Peking - 10 Jahre später | Stand der Dinge
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Wissensbausteine | | | | | |
| Peking + 10 |
| 4. Weltfrauenkonferenz in Peking im Jahr 1995 Als Meilenstein der internationalen Verankerung von Frauenrechten gilt die 4. Weltfrauenkonferenz in Peking 1995. Mehr zu [Peking 1995]. Siehe auch [Offizielle Website der 4. Weltfrauenkonferenz Peking] |
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| Aktionsplattform Die Aktionsplattform wurde 1995 auf der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking von den 189 Nationen beschlossen. Sie umfasst einen Maßnahmenkatalog, der Frauendiskriminierung abbauen und Geschlechtergleichheit herstellen soll. Zwölf Handlungsfelder wurden dabei festgelegt. [4. Weltfrauenkonferenz in Peking: Deklaration und Aktionsplattform (Volltext)] |
| Was ist eine Frauen-NGO? In den Pekinger Prozess haben sich Frauen weltweit massiv eingemischt, indem sie sich in Non-Governmental-Organisationen (Nicht-Regierungsorganisationen) zusammengeschlossen haben. Von dort aus ist es zum Teil gelungen, Forderungen in die offiziellen Verhandlungen einzubringen und durchzusetzen. |
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| UN-Frauenrechtskommission -Commission on the Status of Women (CSW) Zentrales Organ der Vereinten Nationen im Bereich Frauenfragen. Ihre Hauptaufgabe ist die Förderung von Frauenrechten und Sicherung der Gleichstellung von Frauen. Sie erfüllt eine wichtige völkerrechtliche Funktion, da sie durch ihre Arbeit an der kontinuierlichen Kodifizierung von Frauenrechten mitwirkt. Die CSW bereitet Empfehlungen und Berichte für den Wirtschafts- und Sozialrates der Vereinten Nationen vor. Mehr dazu unter [Auswärtiges Amt]. Siehe auch [52. Sitzung der Commission on the Status of Women] Informationen über laufende Aktivitäten, Berichte und Sitzungen [CSW] |
Vor 10 Jahren wurde auf der 4. Weltfrauenkonferenz von Peking eine Aktionsplattform verabschiedet. Sie gilt als Meilenstein für die internationale Verankerung von Frauenrechten. Doch die Maßnahmen zum Abbau von Frauendiskriminierung und Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit sind weit von ihrer Umsetzung entfernt. Das politische Klima ist international von einer konservativen Mobilmachung gegen Frauenrechte bestimmt: politisch-religiöse Fundamentalismen und die Beschneidung von Frauenrechten schüren Ängste vor einem konservativen Backlash.
Angesichts von „Peking +10“ ziehen in vielen Teilen der Welt Frauenorganisationen Bilanz und entwickeln neue Konzepte und Strategien, um Frauenrechte dennoch weltweit durchzusetzen. Ende Februar bis 11. März 2005 tagte in New York die UN-Frauenrechtskommission (Commission on the Status of Women CSW). Hauptthema: die Implementierung der Pekinger Aktionsplattform in 191 Unterzeichnerstaaten.
Wir informieren auf diesen Seiten über alles, was an Wissenswertem zu Peking und „Peking +10“ gehört, vor allem über die zentralen
Aktivitäten und Konzepte, die im Kontext von „Peking +10“ weltweit entwickelt werden. Hierzu gehört auch die international ausgerichtete Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung „Femmes Globales 21 - Geschlechterpolitik im 21. Jahrhundert“. Sie nahm wesentliche Aspekte der Pekinger Aktionsplattform auf. [Femme Globale]