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Peking + 5: Gleichstellung von Frauen und Männern |
Folgekonferenz Peking + 5: zwei Schritte vor, zwei zurück?
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Wissensbausteine | | | | | |
| Peking + 5 |
| Kritik von NGO’s In ihrem Auswertungsbericht kritisieren NGO’s die mangelhafte Umsetzung der Beschlüsse der Pekinger Weltfrauenkonferenz 1995. Nachzulesen im “Global Alternative Report. 5 years after Beijing“ vom 5. Juni 2000 |
| Kritik der UN Ebenfalls nicht besonders optimistisch fiel die offizielle Auswertung der UN aus, siehe „Review and Appraisal of the Implementation of the Beijing Platform for Action“, herausgegeben von den United Nations, Economic and Social Council am 19. Januar 2000 |
| Konservative Wende Fünf Jahre nach Peking fand die Folgekonferenz in New York statt. Sie sollte Bilanz ziehen und die Entwicklung weitertreiben. Stattdessen gab es Kämpfe um bereits Erreichtes: s. offizielle Website der 23. Sondergeneralversammlung der UN zu Peking + 5 „Frauen 2000: Geschlechtergleichheit, Entwicklung, und Frieden für das 21. Jahrhundert“ |
| Politische Erklärung Die Folgekonferenz Peking +5 ist geprägt von einem zähen Ringen zwischen Feministinnen und konservativen christlich-fundamentalistischen Kräften. Man einigt sich auf eine politische Erklärung, die den Status quo bestätigt: „Resolution: Political Declaration“ der 23. UN-Sondergeneralversammlung Peking + 5 (2000), als >> PDF zum Download unter www.un.org/womenwatch |
| Ergebnisse von Peking +5 Auf der Folgekonferenz Peking +5 werden Beschlüsse zur Umsetzung von Frauenrechten und Gleichstellungsforderungen verabschiedet und den Regierungen Initiativen vorgeschlagen: „Resolution: Further actions and initiatives to implement the Beijing Declaration and Platform for Action“ der 23. UN-Sondergeneralversammlung Peking + 5 2000. Als >> PDF zum Download unter www.un.org/womenwatch | Was blieb vom Appell „Nehmt Peking mit nach Hause (take Beijing home)“? Eine erste Bilanz wurde fünf Jahre später im sogenannten Follow-Up „Peking + 5“ gezogen. Dabei kam heraus: Mit der nationalen Umsetzung der Beschlüsse von Peking hapert es.
| Kritik von NGO' s Fortschritte wurden eher auf der Bewusstseins- als auf der Handlungsebene erzielt. Nichtregierungsorganisationen (NGOs) kritisierten in ihrem Bericht "Global Alternative Report. 5 years after Beijing", dass viele Beschlüsse nur Lippenbekenntnisse seien. Auch in der offiziellen Auswertungsdokumentation der Vereinten Nationen „Review and Appraisal of the Implementation of the Beijing Platform for Action“ wurde Kritik an der mangelhaften Umsetzung von Frauenrechten laut.
| Konservative Wende Feministinnen befürchteten, die Endergebnisse der 23. UN-Sondergeneralversammlung und Folgeveranstaltung Peking + 5 "Frauen 2000 - Geschlechtergleichheit, Entwicklung und Frieden für das 21. Jahrhundert" in New York könnten hinter die Beschlüsse von Peking zurückfallen. Die konservative Wende innerhalb des Machtgefüges der UN-Staaten erschwerte die Bedingungen. Christlich-fundamentalistische NGO' s taten sich stark hervor. Festgeschriebene Rechte wurden in Frage gestellt und mussten verteidigt werden.
| Ein Schritt vor ... Ergebnisse Am Ende wurden schließlich in einer politischen Erklärung die bereits verabschiedeten Dokumente noch einmal bestätigt. In einem Ergebnisdokument wurden weitere Initiativen zur Umsetzung festgeschrieben. Es gab also zwar keinen Rückschritt in der Entwicklung, aber die Beschlüsse gingen auch nicht wesentlich über die Aktionsplattform von 1995 hinaus.
Aktualisiert: 25.07.2005, hbr
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