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Kongress am 03./04. November 2000 |
Geschlechterdemokratie 2000 - "Vielfalt der Visionen - Visionen der Vielfalt"
03.- 04.11.2000 in Berlin
VeranstalterInnen: Heinrich-Böll-Stiftung e.V. in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Geschlechterverhältnisse stehen gegenwärtig wieder im Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Die EU hat mit Gender-Mainstreaming ein weiteres Instrument der Geschlechterpolitik auf die politische Agenda gesetzt. In der Bundesrepublik wird das Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft diskutiert. Die "Homo-Ehe" ist auf dem Weg. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat Geschlechterdemokratie zum Leitbild erklärt. Ziel dieses politischen Konzeptes ist es, die Strukturen unserer Gesellschaft zu verändern, damit die politischen und wirtschaftlichen Partizipationschancen von Frauen und Männern gerecht verteilt werden. Männer werden aufgefordert, sich an Veränderungsprozessen zu beteiligen und Verantwortung für die Umsetzung von Geschlechterdemokratie zu übernehmen. Auf dem Kongress werden nationale und internationale VertreterInnen unterschiedlicher gesellschaftlicher Bereiche und Institutionen ihre Erfahrungen mit und ihre Visionen von Geschlechterdemokratie vorstellen. Im Dialog mit den TeilnehmerInnen werden sowohl Instrumente und Maßnahmen zur Umsetzung von Geschlechterdemokratie diskutiert als auch Perspektiven zur Herstellung eines herrschafts- und gewaltfreien Geschlechterverhältnisses entwickelt. Unterschiedliche Diskriminierungs- und Privilegierungserfahrungen bestimmen die individuelle Lebenswelt und damit die Sichtweise auf die Geschlechterverhältnisse. Daraus ergeben sich vielfältige Ansätze zur Entwicklung von Visionen, die auf dem Kongress ausgetauscht und gemeinsam weiterentwickelt werden.
Während des gesamten Kongresses sind folgende Ausstellungen zu sehen:
FRAUENPARLAMENT
Marianne Pitzen, Frauenmuseum, Bonn
VERKÖRPERUNGEN
Malerei von Jeanett Kipka, Berlin
Aktualisiert: 13.02.2005