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    Diskussionsveranstaltung am 12. April 2002



"Was können wir von unseren Nachbarinnen lernen? -  Die französischen und deutschen Frauenbewegungen" 


Veranstalter: Feministisches Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung in Verbindung mit dem Gunda-Werner-Promotionskolleg
Ort: Berlin


Programm

Eröffnung
Gitti Hentschel, Geschäftsführung Feministisches Institut

Kurzvortrag
„Der lange Atem der Provokation. Entstehung und Entfaltung der neuen Frauenbewegung in Frankreich und Deutschland“
Dr. Kristina Schulz, Promovendin des Gunda-Werner-Promotionskollegs

Podiumsdiskussion und Respondenz auf den einleitenden Vortrag

  • Dr. Béatrice Durand, Universität Halle, Institut für Romanistik
  • Prof. Dr. Francoise Gaspard, Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales
  • Regina Michalik, Bündnis 90/Die Grünen
  • Prof. Dr. Hildegard Maria Nickel, HU-Berlin, Staatssekretärin Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen

Moderation:
Claudia Neusüß, Kuratorin des Feministischen Instituts, ehem. Vorstand der Heinrich Böll Stiftung

Die Veranstaltung fand im Zusammenhang mit dem Gunda-Werner-Promotionskolleg „Geschlechterdemokratie und Organisationsreform im globalen Kontext“ statt, das im Frühjahr 2000 als Kooperationsprojekt des feministischen Instituts und des Studienwerks der Heinrich-Böll-Stiftung mit der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Bielefeld startete.

Die Bedeutung von Frauenbewegungen für die Modernisierung von Gesellschaft, insbesondere die Veränderungen im Geschlechterverhältnis, ist kaum erforscht. Diese Thematik steht im Zentrum des Promotionskollegs. Untersucht wird die Entwicklung von neuen Frauenbewegungen in verschiedenen Regionen der Welt, ihr Einfluss auf die Gestaltung der Globalisierung und auf den Wandel von Organisationen, und zwar in wechselseitiger Perspektive. Zu den Leitfragen gehören:

  • Welche internationalen Strategien und Vernetzungen entwickeln Frauenbewegungen?
  • Inwieweit haben Themen und Strategien der neuen Frauenbewegungen Einfluss auf Organisationsreformen?
  • Welche neuen Möglichkeiten für Geschlechterdemokratie entstehen im Zuge von Organisationsreformen auf nationaler wie internationaler Ebene?
  • Welche neuen Strategien ergeben sich im Kontext der Globalisierung für feministische Theorie und Praxis?

Aktualisiert: 13.02.2005, hbr