Startseite   Feministisches Institut   Themen und Projekte   Service
Service
  Netzwerke   Forum      
                           
 
Service » Archiv | Archive » Themen im Archiv | Topics » (A) Frieden » Weltfrauen - Sicherheitsrat » Programm
   
    Das Programm der Tagung am 14./15. September 2002



"Frauen und Sicherheit - Brauchen wir einen Weltfrauensicherheitsrat?"

14./15.09. 2002 in Berlin
Veranstalterinnen: Feministisches Institut und Referentin für das internationale Frauenprogramm der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit der Frauenaktion Scheherazade, Berlin

14. September 2002 - Tag 1
Tagungsablauf

Interne ExpertInnentagung von 9.30 - 17.30 Uhr

9.30 - 10.00 Uhr
Begrüßung und Einführung

10.00 - 13.00 Uhr
Panel I:
" Gender in ziviler Konfliktbearbeitung - Bedingungen und Handlungsansätze von Frauen in Krisenregionen"

Vorgestellt werden soll zum Einstieg in das Thema der Stand der feministischen bzw. Geschlechterforschung im Bereich der Friedens- und Sicherheitspolitik. Im Einzelnen sollen dabei folgende Gesichtspunkte thematisiert werden:

  • Spezifische Genderansätze im Bereich von Sicherheits- und Friedenspolitik
  • Rolle und Funktion von Frauen in Konfliktlösungs- und Friedensprozessen
  • frauen- bzw. genderspezifische Strategien in Konfliktlösungs- und Friedensprozessen
  • Auswirkungen gewaltsamer Auseinandersetzungen auf die jeweiligen Lebensbedingungen von Frauen und Gegenstrategien.


Ablauf:

Vorstellung von Feministischen bzw. Genderansätzen in internationalen Konflikten und für Konfliktregionen und zur zivilen Konfliktbearbeitung

Expertin:
Prof. Svetlana Slapsak, Ljubljana Graduate School in Humanities, Slovenien

Kommentierung von Expertinnen aus Konfliktregionen auf Basis ihrer jeweiligen Erfahrungshintergründe und Analysen

  •  Israel: Amira Gelblum, Bat Shalom; 
  •  Palästina: Salwa Hdeib-Qannam, Board of Trustees des Jerusalem Center for Women 
  •  Balkan: Durda Knesevic, Infotheka Zagreb 
  •  Somalia: Hibaaq Osman, Center for the strategic initiatives of women (Washington/Somalia)


Offene Diskussion

Moderation: Patricia Keeding, Politologin, Deutschland


14.00 - 17.30 Uhr
Panel II:
"Brauchen wir einen WELTFRAUENSICHERHEITSRAT?"


Unter Bezugnahme auf Panel I sollen das Konzept des WFSR vorgestellt und auf seine Tauglichkeit für bestehende Ansätze im Bereich der Konfliktprävention bzw. zivilen Konfliktbearbeitung sowie auf neu zu entwickelnde Strategien überprüft und analysiert werden und die Umsetzungschancen erörtert werden.


Ablauf:

Konzeptvorstellung Weltfrauensicherheitsrat (WFSR)

Referentinnen:
Halina Bendkowski und Ute Scheub, Scheherazade

Kritische Kommentatorin aus feministischer Perspektive

Prof. Dr. Claudia von Braunmühl, Honorarprofessorin für Internationale Politik am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der FU Berlin, Deutschland

Expertinnen aus verschiedenen Konfliktregionen und aus feministischen Forschungszusammenhängen kommentieren den Ansatz:

  • Wie bewerten sie das Konzept?
  • Ist das Konzept tragfähig?
  • Ist es - wie ? - in den Regionen umsetzbar?
  • Welche Bedenken/ Einwände gibt es? Wie könnte eine praktische Umsetzung aussehen?
  • Hat es Chancen, seinen Ansprüchen gerecht zu werden?


Aus regionalen Perspektiven:

  •  Dr. Sima Samar, Afghanistan 
  •  Siba Shakib, Iran/Deutschland


Aus internationaler Friedensarbeit/ Frauenpolitik:

  •  Heidi Meinzolt-Depner, München, WILPF 
  •  Pam Spees, Womens Caucus for Gender Justice


Offene Diskussion

Moderation: Annekathrin Linck, Referentin Internationales Frauenprogramm der Heinrich-Böll-Stiftung, Deutschland

19.00 - 21.30 Uhr
Öffentliche Abendveranstaltung:

"Frauen und Sicherheitspolitik nach dem 11. September: Möglichkeiten, Hindernisse und Perspektiven"

Vor dem Hintergrund der regionalen und globalen Auswirkungen des 11. September auf die Lebenssituationen von Frauen soll die Frage diskutiert werden, welche institutionellen Erfordernisse für eine weitgehende und nachhaltige Verbesserung der Einbindung und Eingriffsmöglichkeiten von Frauen in die Krisenprävention und in konkrete Krisen bestehen. Welche Netzwerk- bzw. Supportstrukturen würden zur Stärkung der Rolle von Frauen in Krisen- und Friedensprozessen beitragen? Wäre das Gendermainstreaming ein geeignetes Instrument zur stärkeren Partizipation von Frauen? Was ist von dem Konzept eines Weltfrauensicherheitsrates zu halten?

Podium:

  •  Halina Bendkowski, Deutschland 
  •  Dr. Renée Ernst, BICC, Deutschland 
  •  Hibaaq Osman, Somalia/Washington 
  •  Dr. Sima Samar, Afghanistan 
  •  Prof. Svetlana Slapsak, Slowenien 
  •  Pam Spees, Women's Caucus for Gender Justice, USA


Moderation: Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Deutschland


15. September 2002 - Tag 2
Tagungsablauf

Interne ExpertInnentagung von 10.00 - 12.30 Uhr

Abschlusspanel:

  • Auswertung der Panel I und II vom Vortag
  • Ergebnisse und Perspektiven


Referentinnen:

  •  Halina Bendkowski, Scheherazade, Deutschland
  •  Amira Gelblum, Bat Shalom, Israel 
  •  Salwa Hdeib-Qannam, Board of Trustees des Jerusalem Center for Women, Palästina 
  •  Durda Knezevic, Infotheka Zagreb, Kroatien 
  •  Pam Spees, Women's Caucus for Gender Justice, USA 
  •  Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Deutschland


Moderation: Gitti Hentschel, Geschäftsführerin Feministisches Institut der Heinrich-Böll-Stiftung, Deutschland

Facilitator: Kerstin Lück, Scheherazade, Deutschland

Im Anschluss findet ein Pressegespräch statt. Eine Mittagspause ist für 13.30 Uhr vorgesehen (Dauer 2 Stunden). Um 15.30 Uhr beginnt ein zweistündiges Besucherprogramm.

<<  zurück

 


Aktualisiert: 05.12.2004


Aktualisiert: 13.02.2005