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    Über die ReferentInnen der Konferenz -  Okt/2003



"Simply the Best - Frauen in der Wissenschaft"

am 31. Oktober 2003 in Berlin



Prof. Dr. Andrea Abele-Brehm

Biographie
Studium der Psychologie, Soziologie und Geschichte an der Universität Konstanz. Diplom und Promotion in Konstanz, Habilitation an der Universität Bielefeld, seit 1994 Inhaberin des Lehrstuhls für "Sozialpsychologie unter besonderer Berücksichtigung der sozialpsychologischen Frauenforschung" an der Universität Erlangen-Nürnberg (dies ist der erste Lehrstuhl in Bayern mit spezifischer Denomination auf Frauenforschung); Auslandsaufenthalte in den USA und Großbritannien. Universitätsfrauenbeauftragte der Uni Münster von 1991 bis 1995; Mitarbeit in zahlreichen universitären und staatlichen Gremien zur Gleichstellungspolitik und zu Gende Mainstreaming.

Forschungsschwerpunkte
Berufsverlaufsforschung unter Gender-Perspektive und unter der Perspektive „work-life-balance“; sozialpsychologische Forschungen zu Informationsverarbeitung, zu Stimmung und zu Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit.

Aktuelle Publikationen
Abele, A. E. (2003). The Dynamics of Masculine-Agentic and Feminine-Communal Traits. Findings from a Prospective Longitudinal Study. Journal of Personality and Social Psycho-logy, in Druck.
Abele, A. E., Neunzert, H. & Tobies, R. (2003). Traumjob Mathematik. Frauen und Männer, Gestern und heute. Basel: Birkhäuser, in Druck.  

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Dr. Cornelia Behnke

Biographie
Studium der Soziologie, Pädagogik und Psychologie an der Uni-versität Erlangen-Nürnberg, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Erlangen-Nürnberg, Bremen und Dortmund, jeweils im Bereich Soziologie, 1997 Promotion zur Dr. phil. an der Universität Bremen, seit 2002 freiberufliche Soziologin und Psychotherapeutin.

Arbeitsschwerpunkte
Geschlechtersoziologie, Männerforschung, Qualitative Methoden.

Aktuelle Publikationen
Behnke, Cornelia/Liebold, Renate (2001): Beruflich erfolgreiche Männer: Belastet von der Arbeit – belästigt von der Familie, in: Döge, Peter/Meuser, Michael (Hg.): Männlichkeit und soziale Ordnung. Neuere Beiträge zur Geschlechterforschung, Opladen, S.141 – 158.
Behnke, Cornelia/Meuser, Michael (2003): Vereinbarkeitsmanagement. Die Herstellung von Gemeinschaft bei Doppelkarrierepaaren, in: Soziale Welt, Jg. 54, H. 2, S. 163 – 174.

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Prof. Dr.-Ing. Lucïenne Blessing

Biographie
Studium der industriellen Produktentwicklung an der TU-Delft/Niederlande, Promotion 1994 an der Universität Twente/Niederlande, seit 2000 Universitätsprofessorin an der TU Berlin für das Fachgebiet Konstruktionstechnik und Entwicklungsmethodik. Mehrere längere Forschungsaufenthalte in England.

Hochschulpolitisches Engagement
Als 2. Vizepräsidentin ist Frau Blessing für For-schung und Internationales zuständig.

Außeruniversitäre Tätigkeiten und Aufgaben
Leitung einer eigenen Beratungsfirma für Produktentwicklungsprozesse. Vorstandsmitglied der "Design Society - a worldwide or-ganisation to support and promote design research, practice, management and education", Mitherausgeberin der wissenschaftlichen Zeitung Research in Engineering Design (Springer Verlag), Mitglied des Vorauswahlkomitees der Karl-Heinz-Beckurts-Stiftung, stellvertreten-des Mitglied im Stiftungsrat des Deutschen Technik Museums, Mitglied des Vereins Berliner Kreis, Wissenschaftliches Forum für Produktentwicklung, Assistant Director des Cambridge University Engineering Design Centre.

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Dr. phil Christiane Frantz

Biographie
Studium der Politikwissenschaft, Wirtschaftspolitik und Kommunikationswissenschaft an der Uni-Münster, M.A. 1996, Doktorandin bei Prof. Dr. P. Kevenhörster und wiss. Mitarbeiterin an der Uni Münster, Promotion 1999, Thema der Dissertation: "EU-Integration als Transformationsrahmen?", seit 1999 Wiss. Assistentin am IfPol. Habilitation zum Thema "Karrierewege in NGOs", gefördert durch ein Lise-Meitner-Habilitationsstipendium des Landes NRW.

Arbeitsschwerpunkte
NGOs, politische Eliten, politische Karrieren.

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Dr. Sabine Gieske

Biographie
Studium der Kulturwissenschaften in Münster und Marburg. 1992 Dissertation, danach tätig im Bereich Kultur- und Museumsmanagement. Von 1993 bis 1999 Hochschulassistentin am Institut für Europäische Ethnologie und Kulturwissenschaft, Universität Marburg. Diverse Preise und Stipendien. Forschungs- und Lehraufenthalte in den USA und der Schweiz. Derzeit tätig im Bereich Chancengleichheit und Genderforschung beim Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (Projektträger für das Bundesministerium für Bildung und Forschung).

Aktuelle Publikationen
Gieske, Sabine, The Ideal Couple - A Question of Size? In: Londa Schiebinger (ed.): Feminism and the body. Oxford 2000, S. 375-394.

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Gitti Hentschel

Biographie
Kommunikationswissenschaftlerin und Sozialpädagogin; seit 2000 Geschäftsführerin des Feministischen Instituts der Heinrich-Böll-Stiftung;  freiberufliche Publizistin, Dozentin, Mitverlegerin der Wochenzeitung „Freitag“; Vorstandsmitglied des 4. Berliner Frauenhauses; Mitglied der Steuerungsgruppe des Frauensicherheitsrats. 1979 Mitbegründerin der „taz“, sechs Jahre lang taz-Redakteurin; danach freiberufliche Journalistin; 1. hauptamtliche Frauenbeauftragte der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin, Bundessprecherin der Hochschulfrauenbeauftragten.

Arbeitsschwerpunkte
Geschlechtersensible Friedens- und Sicherheitspolitik, Trainings- und Empowermentstrategien für Frauen, Mädchenarbeit, Strategien gegen (sexuelle) Gewalt, Frauen und Medien; interkulturelle und virtuelle Kommunikation aus Geschlechterperspektive. Publikationen im Bereich sexueller Gewalt/Missbrauch; feministische Ansätze für die Friedens- und Sicherheitspolitik.

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Dipl.-Soz. Holger Krimmer

Biographie
Studium der Soziologie, Philosophie und Politikwissenschaft an der TU Berlin und FU Berlin, wissenschaftlicher Mitarbeiter in zwei Projekten bei Prof. Dr. Annette Zimmer.

Arbeitsschwerpunkte
Karrierewege von ProfessorInnen, gemeinnützige Organisationen (NPOs), Theorie der Zivilgesellschaft und des sozialen Kapitals.

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PD Dr. Michael Meuser

Biographie
Studium der Erziehungswissenschaft, Soziologie und Politischen Wissenschaft an der Universität Bonn, Promotion zum Dr. phil., Habilitation in Soziologie an der Universität Bremen. Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter und wissen-schaftlicher Assistent an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Koblenz sowie den Universitäten Bremen und Dortmund. 2000­2003: Vertretung der Professur "Soziologie und empirische Sozialforschung" an der Universität Siegen. Seit Juni 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Essener Kolleg für Geschlechterforschung, Universität Duisburg-Essen. Lehr-beauftragter an verschiedenen Hochschulen. Gastprofessuren am Institut für Höhere Studien, Wien, und an der Universität Wien.

Arbeitsgebiete
Soziologie der Geschlechterverhältnisse, Methoden qualitativer Sozialforschung, Wissenssoziologie, Politische Soziologie, Soziologie des Körpers. Aktuelle Publikationen:
Ralf Bohnsack, Winfried Marotzki und Michael Meuser (Hrsg.): Hauptbegriffe qualitativer Sozialforschung, Opladen: Leske und Budrich (UTB) 2003.
Cornelia Behnke und Michael Meuser: Vereinbarkeitsmanagement. Die Herstellung von Ge-meinschaft bei Doppelkarrierepaaren, in: Soziale Welt, 54. Jg. 2003, Heft 2, S. 163-174.

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Dipl. Kff. Romy Morana

Biographie
Abschluss zur Groß- und Außenhandelskauffrau, 1986-1992 Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin, 1992-1994 Aufbaustudium Umweltwissenschaften an der Humboldt Universität zu Berlin (HU), seit 1995 Lehrbeauftragte an der TU-Berlin und FHW Berlin. Seit 2001 Doktorandin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Stipendiatin der Heinrich Böll Stiftung.

Arbeitsschwerpunkte
Nachhaltige Entwicklung, betriebliche Umweltpolitik und betrieb-liches Umweltmanagementsystem, sowie Stoffstrommanagement und Kreislaufwirtschaft.

Aktuelle Publikationen
Morana, Seuring (2003): Organizing a Closed Loop Supply Chain for Used Textiles - The ECOLOG Case Study, in: Strategy and Organization in Supply Chains, Heidelberg, 2003, S. 369-384.
Morana, Seuring, Schneidewind, (2002): Closing the Loop for Textiles - The Case Study of ECOLOG, Proceedings of the 10th LCA Case Studies Symposium (SETAC), 01.-02. Decem-ber 2002, Barcelona, p. 63-65.

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Stephanie Radtke

Biographie
wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Status von Frauen in der Wissenschaftsdisziplin Mathematik“ an der Universität Oldenburg. Abschluss mit dem ersten und zweiten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien für die Fächer Mathematik und Musik.

Arbeitsschwerpunkte
Karrierewege von Professorinnen, Leben und Werk der ersten Ma-thematikprofessorin Deutschlands – Ruth Moufang (Promotion).

Publikationen
Radtke, Stephanie, (2003), Die erste Mathematikprofessorin Deutschlands - Promotionsvor-haben zu Ruth Moufang (1905-1977), erschienen in den DMV Mitteilungen 2/2003, S.50-53.
Radtke, Stephanie, Karin Flaake, Kristina Hackmann, Dörthe Heien und Irene Pieper-Seier, (2003) „Status von Frauen in der Wissenschaftsdisziplin Mathematik“, erscheint in der wissenschaftlichen Reihe des NFFG, Band 4, Norderstedt: BoD.

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Dr. Marianne Ravenstein

Biographie
Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Geschichte an den Universitäten München und Münster. Promotion 1986, 1986 bis 1988 Wissenschaftliche Angestellte im Rahmen eines Forschungsprojektes zur Einführung des Kabelfernsehens im Auftrag des Landes NRW; 1989 bis 1991 Wissenschaftliche Angestellte am Institut für Kommunikationswissenschaft (IfK) der Universität Münster; 1992 bis 1995 Wissenschaftliche Assistentin am IfK; September 1995 bis April 1998 Akademische Rätin am IfK; April 1998 bis Juli 2001 Akademische Oberrätin am IfK, seit August 2001 Akademische Direktorin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster.

Forschungsschwerpunkte
Medienwirkungsforschung, Rezeptionsforschung, Politische Kommunikation, Neue Medien, Multimedia.

Weitere Tätigkeiten
seit April 1999 nebenamtlich Gleichstellungsbeauftragte der Universität Münster, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), Vorstandsmitglied des Studienkreises Rundfunk und Geschichte.

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Dr. Ulla Siebert

Biographie
Ethnologin, seit Juni 2002 Leiterin des Studienwerks der Heinrich-Böll-Stiftung, zuvor Wissenschaftliche Assistentin am Fachbereich Kulturwissenschaft an der Universität Bremen.

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte
Interkulturalität/ Diversity/ Antirassismusarbeit in Organisationen, Frauenreiseforschung, zuvor Geschäftsführerin des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit.

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Prof. Dr. Ulrike Vogel

Biographie
Promotion 1969, Habilitation 1976, Ernennung zur Professorin an der TU Braunschweig 1983.

Arbeitsschwerpunkte
Geschlechterforschung in biographischer Perspektive, Hochschulkarrieren von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Studentenforschung, Qualitative Methoden.

Hochschulpolitisches Engagement
Dekanin 1991-1993, Senatsmitglied 1993-1995, Vizepräsidentin der TU Braunschweig 1996-1998, Vorsitzende der Senatskommission für Frauenförderung und Gleichstellung 1996-2003, Vorsitzende der Kommission für Frauenförderung und Gleichstellung der TU Braunschweig 2003-2005.

Aktuelle Publikationen
Vogel, Ulrike/Hinz, Christiana (2000): Zur Steigerung der Attraktivität des Ingenieurstudiums. Erfahrungen und Perspektiven aus einem Projekt. Bielefeld: Kleine Verlag.
Vogel, Ulrike/Hinz, Christiana (2003): Biographische Erfahrungen und Karriereentscheidungen bei Frauen auf dem Weg in Führungspositionen der Wissenschaft. In: Forschungsberichte aus den Institut für Sozialwissenschaften (ISW) Technische Universität Braunschweig, Braunschweig, Februar.

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Prof. Dr. Annette Zimmer

Biographie
Promotion 1986, Habilitation 1995, Ernennung zur Professorin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Institut für Politikwissenschaft 1996.

Arbeitsgebiete
Vereine, Verbände, Dritter Sektor, Nonprofit-Organisationen in unterschiedlichen Policy-Bereichen, zivilgesellschaftliches Engagement, Karriereentwicklung und -profile speziell im Hochschulwesen.

Publikationen
Priller, E./Zimmer, A. (Hrsg.) 2001: Der Dritte Sektor international, Berlin.
Göztepe-Celebi, E./Zimmer, A. (Eds.) 2003: German Higher Education Reform in Comparative Perspective, http://spaef.com/GPS_PUB/ 2003.

Hochschulpolitisches Engagement: Mitglied des Fachbereichsrates Wirtschaftswissen-schaften der Universität-Gesamthochschule Kassel 1989-1995; Mitglied des Fachbereichsrates Sozial- und Kommunikationswissenschaft der Uni Münster 1996-1998; Prodekanin des Fachbereichs Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Uni Münster seit 2002; stellvertretende Vorsitzende der Senatskommission für Forschung, Forschungsförderung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses seit 2002.

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Aktualisiert: 13.02.2005