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Interview mit Wangari Maathai anlässlich der Verleihung des Petra-Kelly-Preises

„Ich sitze am Lenkrad und nicht mehr auf dem Beifahrersitz“

Maathai und der hbs-Vorstand Wangari Maathai über die Grünen in Kenia, Frauen in der Politik und eine neue Verfassung in ihrem Land

-    Was haben Sie zuerst gedacht, als Sie vom Petra-Kelly-Preis erfahren haben?

Ich war zugleich überrascht und berührt. Ich habe Petra Kelly leider nicht persönlich kennengelernt, obwohl ich seit vielen Jahrzehnten in der Ökologiebewegung arbeite. Ich weiß um die Verdienste von Frau Kelly und achte sehr, was sie erreicht hat. Daher ist es für mich eine große Ehre, diesen Preis zu bekommen.

-    Übt die grüne Bewegung Deutschlands einen Einfluss auf Kenia aus?

In Fragen grüner Politik gibt es zwischen beiden Ländern viele Parallelen. In Afrika sowohl in Europa geht es um den größtmöglichen Schutz der Umwelt, die Erhaltung der Wälder und des Bodens, eine saubere Luft. Für mich ist es immer eine Inspiration zu wissen, andere Länder befassen sich auch mit solchen Themen. Die Grünen in Deutschland waren für die grüne Partei in Kenia immer wie eine „große Schwester“. Sie haben uns ideell als auch finanziell unterstützt.

Das gesamte Interview finden Sie auf der Homepage der Heinrich Böll Stiftung

Die Rede zur Preisverleihung von Barbara Unmüssig, Heinrich Böll Vorstand, finden Sie hier als  >  PDF zum Download.

* (Foto: Preisverleihung mit Barbara Unmüssig und Ralf Fücks vom Vorstand der Heinrich Böll Stiftung)

 


Aktualisiert: 17.02.2005, hbr