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Presseecho und andere Stimmen zum Friedensnobelpreis für Wangari Maathai
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Langjährige Partnerin der Heinrich Böll Stiftung ausgezeichnet – Vorstand der Stiftung gratuliert „Bemerkenswert an der Begründung des Nobelpreiskomitees ist das umfassende Verständnis von Frieden und Sicherheit, das auch den Schutz der natürlichen Lebensbedingungen und die Wahrung der Menschenrechte einschließt. Wangari Maathai steht wie kaum eine andere Persönlichkeit für diese Verbindung von Umweltschutz, Demokratie und ziviler Konfliktlösung (...)" würdigen Barbara Unmüssig und Ralf Fücks vom Vorstand der Heinrich Böll Stiftung die Nobelpreisträgerin in ihrer Pressemitteilung vom 8.Oktober 2004. Mehr dazu auf der Homepage der Heinrich Böll Stiftung.
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Glückwunschschreiben: auch Bundeskanzler Schröder gratuliert Wangari Maathai Sehr geehrte Frau Dr. Wangari Maathai, zu Ihrer Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis gratuliere ich Ihnen sehr herzlich. Durch Ihren Einsatz für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, für Demokratie, Menschen- und Frauenrechte in Afrika haben Sie über die Grenzen Ihres Landes und des afrikanischen Kontinents hinaus Zeichen gesetzt. Sie haben so den Menschen weltweit Hoffnung gegeben. (...)“ schrieb Gerhard Schröder in einer Pressemitteilung am 8.10.2004, nachzulesen beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
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“Mutter der Bäume“ titeln Caroline Fetscher und Christoph Link aus Nairobi: „Wangari Maathai konnte die Neuigkeit schon eine viertel Stunde vor der offiziellen Bekanntgabe nicht mehr für sich behalten: „Das ist die größte Überraschung meines Lebens“, sagte die 64-Jährige. Ihr Leitmotiv war stets das der Unbeirrbaren. „Ich bin einfach immer weitergelaufen“, sagt die Umweltaktivistin, die viel überstehen musste: Politische Verfolgung, Gefängnis, Spott und Ächtung, das private Unglück einer Scheidung. (...)“, nachzulesen im Tagespiegel vom 9.10.04.
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Die Professorin mit dem grünen Band „Diese Bewegung ist so etwas wie die Mutter aller heutigen Nichtregierungs-organisationen. Bereits 1977, lange vor den großen Globalisierungs-debatten der 1990er-Jahre, wurde in Kenia ein Projekt begründet, das auf den Namen "Green Belt Movement" (GBM) getauft wurde. Die treibende Kraft hinter der Bewegung bekam dafür 1984 den alternativen Nobelpreis. 20 Jahre später ist Wangari Maathai auch neue Friedensnobelpreisträgerin. (...). Mehr dazu in der TAZ vom 9.10.2004 von Marco Lauer.
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Mehr Warlords als Peace-Queens: Nobelpreise 2004 Wie es weiter gehen könnte mit den Friedensnobelpreisen, dazu schreibt Caroline Fetscher im Tagesspiegel vom 9.10.2004 unter der Überschrift: „Die Waffen nieder!“: “Unter dem Patronat der schweizerischen Unesco- Kommission läuft zurzeit ein schönes Projekt. Ein Kollektiv von tausend Frauen aus aller Welt soll kommendes Jahr den Friedensnobelpreis erhalten (www.1000peacewomen.org). Denn, so sagen sie da, „Millionen von Frauen setzen sich täglich für den Frieden ein“. Sie betreuen Überlebende von Kriegen und Katastrophen, bauen zerstörte Gesellschaften wieder auf und „schaffen eine neue Friedenskultur“. Bei Verhandlungen um Friedensabkommen allerdings, so stellen die Unesco-Leute fest, dominieren „weit mehr Warlords als Peacequeens“ das Geschehen (...)“. Mehr dazu s. Tagesspiegel.
Aktualisiert: 17.02.2005, hbr
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