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    Kunst-Tipps

 


Ausstellungen, Kunstpreise und Projekte rund um den Globus

Unter Kunst-Tipps finden Sie einzelne Projekte mit feministischen oder Gender-Ansätzen bzw. von Künstlerinnen, die sich in ihrer Arbeit mit Frieden, Sicherheit, Gewalt - dem Schwerpunkthema des Feministischen Instituts - auseinandersetzen. Darüber hinaus werden auszugsweise auch Kunstprojekte zu anderen feministischen Themen angekündigt.

Wir veröffentlichen auszugsweise auch Ihre Kunst-Tipps! Senden Sie uns einfach eine E-Mail oder ein Word-Dokument mit dem Stichwort "Kunst-Tipps" an glow@boell.de.


   Ausstellung: Krumen vom Tisch - Bilder und Zeichnungen von Indre Sataite, Litauen

Indre Sataite, geb.1980, studierte Malerei am Kaunas Institute of Art und an der Kaunas Faculty of Art der Vilnius Academy of Fine Arts, wo sie einen Master Degree of Arts erwarb. In den letzten Jahren war sie mit einer Reihe von Einzelausstellungen in Litauen, Lettland und Österreich präsent und beteiligte sich an zahlreichen Gruppenausstellungen.
Von Januar bis April 2008 ist sie Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung im Heinrich-Böll-Haus Langenbroich.

Die Ausstellung wird im Rahmen der Tagung "Kulturen der Selbständigkeit - Frauen im erweiterten Europa" eröffnet. Die Tagung möchte die Debatte mit Frauen in Ost- und Mitteleuropa fortsetzen, die im November 2005 von der Stiftung Frauen in Europa und der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen/Bund begonnen wurde und die in einer Buchpublikation „Gesellschaftliche Perspektiven. Frauen in Osteuropa“ dokumentiert wurde.

Eröffnung: Freitag, 18. Januar 2008, 18.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 18. Januar bis 9. Februar 2008
Tagung: Samstag, 19. Januar 2008, 10.00 bis 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: römer9, Evangelische Stadtakademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main

Die Einladung zur Ausstellung als >> PDF Download
Weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen finden Sie auf der Webseite der
[Heinrich-Böll-Stiftung Hessen].


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   10 Minutes: 20 Lives

In early May 2007, as part of the events leading up to the G8 meeting in Heilengedamm, Germany, the Global Fund held a public exhibit in Berlin. This exhibit of 19 giant photographs illustrated ordinary men, women and children around the world who are affected by AIDS, tuberculosis and malaria – and how Global Fund-supported programs are changing their lives for the better. This outdoor display took place in Potsdamer Platz in the very heart of the city.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von [The Global Fund].

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   International Museum of Women

The Museum was founded as the Women's Heritage Museumin 1985. In 1997, in response to growing support, the Museum’s Board began plans for a single destination museum in San Francisco and changed the name to the International Museum of Women. The Museum organized major exhibits, created a speaker series drawing world-class speakers, offered special events and public forums, and educational curricula to the local student and teacher community. In 2005, the Museum embarked on a global strategy to reach women around the world leveraging advanced technology, collaborative strategic partnerships, and a physical presence in San Francisco and in key regions around the world. In 2006, the Museum launched Imagining Ourselves, A Global Generation of Women, the Museum’s first interactive, multi-lingual online exhibit designed to reach a global audience.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des [International Museum of Women].

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 Women's Film Festival Scores Points for German Filmmakers

The International Women's Film Festival marked its 20th season last month, with programmers saying that even though women are filling up film schools they still need a special showcase for their productions in Europe.
Gender data on the German industry is not available, but participants say female film directors are scarce even though nearly half the students in film academies are women. The structure of the German movie industry, they say, helps explain many of the barriers to women and others trying to break in.
German movies are largely supported by the government through the German Federal Film Board, which dispenses support through a point system based on a combination of commercial success and awards from international competitions and film festivals.
Under this system--which requires producers to repay the film board out of ticket sales or other revenues--established filmmakers and producers are more or less automatically granted funds.

Lesen Sie den vollständigen Artikel [hier].

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   Call for Kurzgeschichten

Die Herausgeberinnen Susanne Hochreiter und Vanessa Wieser planen für das Herbstprogramm 2008 des Milena Verlages die Herausgabe einer literarischen Anthologie mit dem Arbeitstitel "Mein dreißigstes Jahr". Das Buch soll Kurzgeschichten von jungen Autorinnen versammeln, die über ihre  Zukunft, genauer gesagt ihr 30. Lebensjahr reflektieren. Was wird sein, wenn du dreißig bist, wo lebst du, was machst du, wer bist du?

Der Titel ist der Erzählung von Ingeborg Bachmann  „Das dreißigste Jahr“ entlehnt. Die Idee entstand in Reaktion auf die Ergebnisse der 15. Shell-Jugendstudie mit dem Titel “Jugend 2006 - Eine pragmatische Generation unter Druck“. Die Studie kam u.a. zu dem Ergebnis, dass Jugendliche heute über ein stabiles Wertesystem verfügen und die Familie immer wichtiger wird. Weitere „Trends“ sind:

Diese Slogans und Ergebnisse sollen Euch Autorinnen für das Projekt "Mein dreißigstes Jahr" als inhaltlich anregende Stichwörter dienen.
Studie hin oder her, wir würden gerne Deine (kritische) Meinung lesen: und zwar mit dem Blick auf deine Zukunft, auf Dein „dreißigstes Jahr“: Treffen diese Studienergebnisse auf Dich zu? Was sind die Herausforderungen in Deinem Leben? Welche Leute sind Dir wichtig? Wofür engagierst Du Dich? Was sind Deine Ziele?

Du kannst all diese Anregungen verknüpfen, verwenden oder ignorieren. Toll wäre, wenn du eine Kurzgeschichte schreibst zum Thema: Was wird sein, wenn ich 30 bin?“

Wir wünschen uns keine journalistische Texte, sondern literarische Geschichten. Autorinnen zwischen 18 und 25 Jahren (Geburtsjahrgänge 1982-1989) sind sehr herzlich eingeladen, Kurzgeschichten zu verfassen und an uns zu senden.

Maile oder sende Deinen Text bzw. nebst entsprechendem Ausdruck – max. 25.000 Zeichen, mind. 5.000 Zeichen (word-docs bzw. rtf-dateien) und Deine Kurzbiographie ab sofort und bis spätestens 31. 12. 2007 an den Verlag.
Milena Verlag, Lange Gasse 51/10, A-1080 Wien
Fon: 0043 - 1 - 402 59 90
Fax: 0043 - 1 - 408 88 58
E-Mail: office@milena-verlag.at

Call als >> PDF Download

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   Domestic Violence Photo Exhibition 

On 17 April 2007 the Parliamentary Assembly will open a photo exhibition sponsored by the Assembly and the Congress of Local and Regional Authorities, in the presence of Terry Davis, Secretary General of the Council of Europe.
The photographer Sandro Weltin portrays people in different lights: parliamentarians, representatives of local and regional authorities and non-governmental organisations, people active in the field, and above all the victims themselves. The regional co-ordinators of the parliamentary dimension of the campaign contributed to this work and expressed their commitment to the cause. Give your opinion, too, and sign the visitors' book.
This travelling exhibition is available to parliamentarians for presentation in their national parliaments. They can break the silence on domestic violence by showing these different visions and telling the moving stories of the victims.

Lesen Sie weitere Informationen [hier].

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   Helke Sander - Retrospektive

Am Donnerstag, den 17. Mai 2007 startet im Lichtblick-Kino Berlin die sehenswerte Helke Sander - Retrospektive. Helke Sander gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten deutschen Filmemacherinnen. Ihre Auseinandersetzung mit den politischen Verhältnissen kennzeichnet eine Vielzahl ihrer Filme. Aus diesem Grund zeigt das Lichtblick-Kino ab dem oben genannten Termin eine Auswahl ihrer Filme, die eine ganze Generation geprägt haben.

  • Die allseitig reduzierte Persönlichkeit
  • Der subjektive Faktor
  • Subjektitüde
  • Befreier und Befreite
  • Brecht die Macht der Manipulateure
  • Hannelore Mabry
  • Mitten im Malestream
  • Muttertier - Muttermensch der Beginn aller Schrecken ist Liebe

Mehr dazu unter [Lichtblick-Kino] oder im [Veranstaltungskalender]

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   Third International Women's Peace Conference
Call for Visual Artists

Visual artists are cordially invited to submit artwork to the Third International Women's Peace Conference in Dallas, Texas, July 10-15, 2007. The art will be an important part of the conference, serving to express an international energy for peace that inspires and empowers peacemakers. The theme of the art exhibition is "Vision of Peace".

Senden Sie ihr Kunstwerk bitte an folgende Adresse:
Peacemakers Incorporated
3800 Parry Avenue
Dallas, Texas 75226, USA
Attn: Barbara Nehman, Art Coordinator

Mehr dazu unter [http://www.womenspeaceconference.org/] oder im >> PDF Download

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   "Verwobene Schicksale - Le pagne qui parle"
Ausstellung

Der Weltfriedensdienst e.V. lädt zur Ausstellung "Verwobene Schicksale" (Le pagne qui parle) in der Werkstatt der Kulturen ein. Die Ausstellung, die im Rahmen der AfroBerlin am 22.04.2007 eröffnet wird, entstand innerhalb eines ZFD-Projektes des Weltfriedensdienstes und zeigt Frauen in der Casamance (Senegal), ihr Wirken im Friedensprozess und die Rolle der Pagne-Stoffe.

Die Ausstellung ist vom 23. April 2007 bis 3. Juni 2007 dienstags bis sonntags von 12 bis 19 Uhr in der Werkstatt der Kulturen Wissmannstraße 32 in Berlin-Neukölln zu sehen.

Mehr dazu unter [Weltfriedensdienst e.V.]

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   For Women by Women
Pressekampagne türkischer Photographinnen

Netzwerk-Zusammenschluss von zurzeit 111 türkischen Photographinnen, die über diese Kooperation die öffentliche Präsenz ihrer Anliegen und ihrer Arbeiten stärken wollen

Website [For Women by Women]

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   Gabriele Münter Preis an Leni Hoffmann
Preis und Ausstellung

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, verleiht am Dienstag (30.01.2007) um 18.30 Uhr im Martin-Gropius-Bau in Berlin den renommierten "Gabriele Münter Preis für Bildende Künstlerinnen ab 40". Preisträgerin ist in diesem Jahr Leni Hoffmann. Die Jury wählte die Siegerin unter mehr als 1450 Bewerbungen aus. Hoffmann überzeugte die Juroren durch ihre
Arbeit mit Knetmasse. Ihre von Hand hergestellten, strukturierten Farbflächen verändern das Umfeld des Kunstwerkes, so dass Wände oder Fenster die Funktionen von Bildern oder Skulpturen erhalten.

Leni Hoffmann wurde 1962 in Bad Pyrmont geboren. Von 1982 bis 1987 studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und war Meisterschülerin bei Professor Georg Karl Pfahler. Seit 2002 ist sie als Professorin für Freie Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe tätig. Leni Hoffmann lebt in Düsseldorf. Ihre Arbeiten werden, ebenso wie die von 39 weiteren Künstlerinnen, im Martin Gropius Bau gezeigt.

Namenspatin des Preises ist die deutsche Malerin Gabriele Münter (1877-1962). Sie wurde durch ihre Zugehörigkeit zur Künstlergemeinschaft "Blauer Reiter" bekannt und war maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der abstrakten Malerei. Münter
gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen der Klassischen Moderne. Der ihr gewidmete Preis wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend alle drei Jahre ausgeschrieben. Er ist der renommierteste Kunstpreis für Bildende Künstlerinnen in Deutschland und mit 20.000 Euro dotiert. Organisiert wird der Wettbewerb vom Frauen Museum Bonn, dem Bundesverband Bildender
Künstlerinnen und Künstler (BBK) und dem Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer (GEDOK).

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    Women Living With War
Website

Diese Website erkundet die Rolle von Frauen in Krieg und Frieden. Grundlage hierfür sind künstlerische, vor allem literarische Ausdrucksformen.

Zur Website [Women Living With War]

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   Wer bist du, dass du sprichst?
Dokumentarfilm

Deutschland 2006, 64 min
OF: Türkisch mit deutschem Voice-over
Buch und Regie: Maria Binder, Verena Franke
Kamera: Maria Binder, Verena Franke
Schnitt: Silvia Beck
Online-Schnitt: Heike Hoffmann

Gefördert von: Stiftung Umverteilen, Filia, Maecenia, Weltgebetstag der Frauen, Goldrausch, Netzwerk Selbsthilfe, Rosa Luxemburg Stiftung.
In Zusammenarbeit mit Gladt e.V.

Fünf Frauen und Transsexuelle aus Istanbul erzählen von sexueller Foltererfahrung durch den Staat, von Trauma-Verarbeitung und von ihrem Kampf um gesellschaftliche Veränderung. Sie sind zwischen 30 und 56 Jahre alt. Sie haben öffentlich über die ihnen widerfahrene Folter gesprochen. Einige der Frauen werden deswegen in einem bis heute dauernden Verfahren gerichtlich verfolgt. Die Anklage lautet: Beleidigung des türkischen Staates.
Im Mittelpunkt des Films steht der Umgang mit dem Erlebten und nicht das erlittene Gewaltverbrechen. Wie wirkt sich das Erfahrene im alltäglichen Leben der Frauen aus?  Wie begegnen sie ihrer Angst vor Ablehnung durch Familie und Gesellschaft? Wie transportieren sich die Erfahrung und die Verarbeitung von Gewalt in die nächste Generation?
Der Film handelt von Frauen, die ihren Weg suchen zwischen selbstbestimmten, emanzipierten Leben und traditionellen, patriarchalen Wirklichkeiten. Er zeigt die Schnittmenge von staatlicher Gewalt und gesellschaftlicher Konstruktion von sozialem Geschlecht.

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   Sammelband zu Frauen-Künstlerinnen
"Des Schicksals Fügung in die eignen Hände nehmen". Künstlerinnen, Schriftstellerinnen und Musikerinnen vom 17.-21. Jhrdt., FernUni Hagen Juni 2005, erhältlich für 10 Euro plus 2 Euro P & P bei [
vings - Virtual International Gender Studies
]


  
Die Höge - Künstlerinnenhof
Ein ehemaliger Bauernhof als Atelier, Forum und gemeinsame Bühne für Künstlerinnen, die professionell in den Sparten Bildende Kunst, Musik, Literatur, Multimedia, Performance, Theater, Tanz arbeiten. Die Höge ist kulturelles Leitprojekt der Länder Niedersachsen und Bremen seit 1996. Sie erhielt den Kulturpreis des Landkreises Diepholz 2002, ist erster Träger des Res Artis Award 2002 und Ort des ersten europäischen artist-in-residence Programmes (a.i.r) für Frauen. Auf der Homepage gibt es u.a. eine Künstlerinnen-Datenbank und einen Kunst-Katalog. Mehr dazu unter [
www.hoege.org/].


   Frauenmuseum Bonn
Das erste Frauenmuseum in Deutschland wurde bereits 1981 in Bonn gegründet. Inzwischen hat das Frauenmuseum mehr als 400 Ausstellungen durchgeführt und ist eine international anerkannte Institution. Seit seinem Bestehen haben mehr als 2500 Künstlerinnen dort ihre Arbeiten gezeigt. Viele von ihnen konnten sich inzwischen auf dem internationalen Kunstmarkt etablieren. Das Frauenmuseum ist kein statischer Ort mit festem Bestand, sondern ein Platz, an dem laufend neue Projekte stattfinden und kreative Ideen und Ausstellungsmacherinnen ihren Platz haben. Mehr dazu unter [
http://www.frauenmuseum.de/].


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Aktualisiert: 03.12.2007, meb