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    Feministische Medien-News

 


Frauen- und Genderpolitik in den Medien 

   Onlinejournal kultur & geschlecht
Das onlinejournal veröffentlicht Beiträge von NachwuchsforscherInnen der RUB, die im Bereich Gender Studies und/oder Kulturwissenschaft forschen. Es ermöglicht insbesondere denen erste Veröffentlichungsmöglichkeiten, die noch keine oder wenig Erfahrungen mit professionellem wissenschaftlichen Schreiben haben. Das onlinejournal ist daher ein Ort zum Ausprobieren und gibt gerade dadurch Raum für originelle Themen (von Männlichkeit im AggroBerlin bis zu geschlechtsspezifischem Verhalten im Medium Blog), Fragen und Herangehensweisen.
[kultur & geschlecht]

   GAZELLE - Das multikulturelle Frauenmagazin
GAZELLE ist ein eigenfinanziertes multikulturelles Frauenmagazin was aufgrund seiner Themenschwerpunkte und seiner Zielgruppe einzigartig ist. GAZELLE beschäftigt sich nicht in erster Linie mit dem letzten Schrei aus Paris, London oder New York, sondern will auf spezifische Probleme, Bedürfnisse und Interessen der in der Bundesrepublik lebenden Migrantinnen und deutschen Bürgerinnen eingehen und ihnen eine Plattform zum Austausch bieten, um somit einen Beitrag zum interkulturellen Verständnis und Zusammenleben zu leisten. [Gazelle]

   Woman Empowerment
Ein Video zu den Themen women & development, women's empowerment & world conditions.
[Women News Network]

   Everywomen - ein Programm auf Al Jazeera
Der arabische Fernsehsender bietet mit diesem Programm eine wöchentliche Sendung für Frauen an. Versprochen wird tiefgehende Berichterstattung zu Themen, die Frauen interessieren. So wird beispielsweise die Situation von Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsrechten diskutiert. [Al Jazeera]

   Salon 21
In Anlehnung an die Salonkultur des 18. und frühen 19. Jahrhunderts ist nun online ein neues Forum zur feministischen Vernetzung entstanden. Die Forschungsplattform „Neuverortung der Frauen- und Geschlechtergeschichte im veraenderten Europaeischen Kontext“ an der Universität Wien bietet im Netz Raum für Ankündigungen, Call for Papers, Ausschreibungen und vieles mehr. [Salon 21]

  
Fedora-Projekt
Das Fedora-Projekt ruft zu weiblicher Mitgestaltung auf. Das Open-Source-Projekt Fedora  hat ein spezielles Frauenprogramm ins Leben gerufen, das Anwenderinnen und Entwicklerinnen eine eigene Web-Plattform rund um die Verwendung und Entwicklung von Fedora bieten soll. [Fedora]
   
   Wie der Film den Körper schuf - Ein Reader zu Gender und Medien
Ein neuer Sammelband untersucht, wie das Verständnis des Körpers und die Geschlechterverhältnisse von den Medien (insb. Film und Fernsehen) geprägt werden. Dabei werden populäre Sendungen wie "Sex and the City" oder Kinofilme wie "Mulholland Drive" näher unter die Lupe genommen. Extra Tipp: Mitherausgeberin Stefanie Rinke war auch langjährige Mitarbeiterin im GLOW-Team und ehemalige Praktikantin des Feministischen Instituts! Mehr zum Buch unter [Neuerscheinungen]

   Genderblog
Das "Genderblog" versteht sich als erstes umfassendes Blog zu Frauen- und Geschlechterforschung im deutschsprachigen Raum. Informiert wird u.a. zu Themen wie Feminismus, Frauenförderung und Geschlechterpolitik. Auch über Aktualitäten in den Medien, der Kunst und im Film wird gebloggt - natürlich immer mit Genderblick. Lesen und mitdiskutieren unter [Genderblog]

   Wer gestaltet die Medien?
Seit 1995 beobachten JournalistInnen, AktivistInnen und Medienleute im Rahmen des "Global Media Monitoring Projects", wie Geschlecht in den Nachrichten vermittelt wird. In 2005 endete das Projekt in einem umfassenden Global Report, an dem über 70 Länder teilnahmen. Ermutigt durch die Ergebnisse, fordern viele Gruppen ihre Länder auf, die Nachrichten geschlechtergerechter zu gestalten. Mehr zum Projekt auf der [Homepage]

   Ladyfest: weltweites kreatives Forum für Feminismus und Queer Theory
Erstens im Jahr 2000 in Olympia im us-amerikanischen Bundesstaat Washington konzipiert, ist das feministische und queer Festival inzwischen in Städten auf der ganzen Welt aus dem Boden gewachsen. Die Festivals bieten eine Platform für Kunst, Literatur, Musik und Workshops und werden unabhängig voneinander organisiert, natürlich mit Hilfe des Internets. In Deutschland fanden bereits in Berlin, Bielefeld, Dresden, Essen, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Mannheim, Stuttgart und Trier Ladyfests statt. Einen Überblick über Ladyfests in Europa bietet diese [Webseite]

   Virtuelle Räume - neue Öffentlichkeiten. Frauennetze im Internet
Inwiefern entstehen über die Internetauftritte frauenpolitischer Organisationen und webbasierter Frauen-Netzwerke neue Formen der Gemeinschaftsbildung und der politischen Partizipation? Diesen und anderen spannenden Fragen wird in dem Buch von Christina Schachtner und Gabriele Winker nachgegangen. [mehr dazu]

   Niedersächsisches Telekolloqium - überregionaler Informationsaustausch
Überregionale Diskussionsveranstaltungen zu wechselnden Themen durch den Einsatz innovativer Kommunikationstechnologien bietet das "Niedersächsische Telekolloquium", ein Teilprojekt des "eLearning Academic Network Niedersachsen" (ELAN). Diese Veranstaltungen bieten auch für GleichstellungsakteurInnen neue Wege der Öffentlichkeitsarbeit, sowie Marketing- und Vernetzungsmöglichkeiten. Mehr dazu auf der [Homepage

   Veröffentlichungen über GLOW
Artikel und Beiträge über GLOW finden Sie auf der Seite [Presse]

   Frauenaktionen zum World Summit of the Information Society
Der Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologie ist tief gespalten: zwischen armen und reichen Ländern, zwischen Männern und Frauen. Frauen gehören zu den „information poor“, vor allem im Weltmaßstab, auch wenn sie in den westlichen Ländern gerade aufholen. Der UNO Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (2003-2005) beschäftigte sich mit Fragen der Partizipation von Frauen, Armen und Minderheiten. GLOW hat Links und Tipps zu frauenpolitische Aktivitäten und Forderungen an den Weltgipfel zusammengestellt. [World Summit] (Archiv)


Virtuelle Räume - neue Öffentlichkeiten. Frauennetze im Internet
Buchtipp

In der Vernetzung durch das Internet werden häufig demokratische und partizipatorische Potenziale gesehen. Auch innerhalb der Frauenbewegung befördert das Internet die Hoffnung auf Stärkung der eigenen Anliegen. Die Autorinnen dieses Bandes prüfen, inwiefern über die Internetauftritte frauenpolitischer Organisationen und webbasierter Frauen-Netzwerke neue Formen der Gemeinschaftsbildung und der politischen Partizipation entstehen. Sie zeigen, dass virtuelle Netzwerke neue Räume und Öffentlichkeiten konstituieren und damit Empowermentprozesse unterstützen. Das Buch vereinigt unterschiedliche theoretische und empirische Perspektiven auf das Thema Frauenvernetzung und Gemeinschaftsbildung im Internet und eröffnet ein vielfältiges Bild über Zugangsmotive, Kommunikationsstrategien, Vernetzung und den individuellen und gesellschaftlichen Gewinn virtueller Mädchen- und Frauennetze. Für die Untersuchung der Netzkommunikation, der Community-Bildung, der Suchstrategien im Netz wurden verschiedene Methoden der empirischen Sozialforschung miteinander kombiniert; darüber hinaus wurden neue Methoden für die Online-Forschung entwickelt.

Beiträge von: Christina Schachtner, Gabriele Winker, Tanja Carstensen, Ricarda Drüeke, Bettina Duval, Kerstin Sude, Wolfgang Taube und Andrea Welger.
Herausgeberinnen: Christina Schachtner ist Professorin für Medienwissenschaft und Neue Medien am Institut für Medien- und Kommunikations-wissenschaft der Universität Klagenfurt. Gabriele Winker ist Professorin für  Arbeitswissenschaft und Gender Studies an der Technischen Universität Hamburg-Harburg.

Campus Verlag, Politik der Geschlechterverhältnisse, Band 27, 2005. ca. 250 S., kartoniert, EUR 24,90/EUA 25,60/SFR 43,70, ISBN 3-593-37726-8

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Aktualisiert: 18.09.2007, meb