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Das Gunda-Werner-Kolleg des Feministischen Instituts |
Das Feministische Institut vergibt im Rahmen des Gunda-Werner-Kollegs jedes Jahr fünf Promotionsstipendien in Kooperation mit dem Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung. Das Institut setzt einen jeweils einen frauenpolitisch aktuellen Schwerpunkt und fördert die Zusammenarbeit von Stipendiatinnen, die zu diesem Thema forschen. 
Seinen Namen hat das Promotionskolleg zu Ehren der engagierten Feministin Gunda Werner, Vordenkerin der Geschlechterdemokratie in der Heinrich Böll Stiftung. Sie starb im Jahr 2000 im Alter von 48 Jahren.
Gunda Werner war mit Leib und Seele Philosophin. Dennoch hatte die politische Praxis für sie immer Vorrang vor der Theorie. Das nach ihr benannte Kolleg beschäftigt sich deshalb auch mit dem Transfers wissenschaftlicher feministischer Erkenntnisse in die politische Praxis.
Anliegen des Gunda-Werner-Kollegs ist es außerdem, feministisch-kritische Wissenschaft und feministischen "Nachwuchs" an Hochschulen zu fördern.
Begleitprogramm
Das Begleitprogramm des Promotionskollegs beinhaltet
- regelmäßige Kolloquien, in denen die laufenden Arbeiten besprochen werden,
- Theorie-Seminar, das während des Semesters in Blöcken an den beteiligten Universitäten stattfindet,
- Workshop zum Austausch von Forschung und Praxis durch das Feministische Institut in der Heinrich-Böll-Stiftung,
- Methodenseminare, unter anderem mit zusätzlicher Beratung durch externe ExpertInnen,
- Veranstaltungen des Studienwerks der Heinrich-Böll-Stiftung
Themen
Zweites Kolleg: Genderdynamiken in gewaltförmigen Konflikten Dieses Kolleg hat im Frühjahr 2004 begonnen. Schwerpunktthema ist die Rolle von Gemeinschaftsprozessen und Genderdynamiken in der Entstehung, Austragung und Bearbeitung von Gewaltkonflikten. [mehr dazu ...]
Erstes Kolleg: Geschlechterdemokratie und Organisationsreform im globalen Kontext Das erste Kolleg fand von 2000-2003 statt und ist abgeschlossen. Es forschte über die Bedeutung von Frauenbewegungen für die Modernisierung von Gesellschaft. Schwerpunkte waren Veränderungen im Geschlechterverhältnis in der Arbeitswelt und in Organisationsstrukturen. [mehr dazu ...]
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Aktualisiert: 26.11.2004
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